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    Warum der Syrienplan überholt ist - Professor Herdegen zur aktuellen Situation im Nahen Osten

    Im Gespräch mit dem Reutlinger Tageblatt hat Professor Herdegen die aktuelle Situation in Syrien einer völkerrechtlichen Bewertung unterzogen.

    Dabei ordnete er auch die machtpolitischen Rollen der beteiligten Akteure ein und bewertete den jüngsten Vorstoß der Bundesverteidigungsministerin zur Schaffung einer EU-kontrollierten Schutzzone. 

    Zudem erinnerte Professor Herdegen daran, dass die internationale Ordnung eine Wollens- und Willensordnung sei, an deren künftiger Gestaltung Deutschland mehr Verantwortung übernehmen müsse. Er forderte hierbei "eine neue Dosis Realismus in einer unruhigen Welt."

    Das gesamte Interview finden Sie hier.


    „Eine neue Weltordnung" – Die Rollen Deutschlands und Europas

    Im Rahmen des diesjährigen Deutsches Forum Sicherheitspolitik der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) standen die aktuellen tektonischen Verschiebungen der Machtverhältnisse auf der Weltbühne im Fokus.

    Einleitend warnte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn vor einem Erstarken autokratischer Staaten, die europäische Werte in Frage stellen würden. Diesen müsse sich die EU konsequent und einheitlich entgegenstellen.

    Das folgende Panel unter Moderation von Christiane Hoffmann (SPIEGEL) fragte daran anknüpfend nach Deutschlands Rolle in der Welt. Insbesondere die jüngsten Ereignisse in Syrien hätten gezeigt, dass in Deutschland Unklarheit und Uneinigkeit über zentrale außen- und sicherheitspolitische Fragen herrsche. Antworten auf diese würden sich im Laufe einer notwendigen Debatte finden lassen, die man laut Markus Kerber, Staatssekretär im BMI, führen müsse und auch inhaltlich "gewinnen" könne.


    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet forderte in seiner Rede eine größere Verantwortungsbereitschaft Deutschlands und betonte die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft als Motor für eine außen- und sicherheitspolitisch künftig aktivieren EU. Zudem appellierte er an die Einhaltung getätigter Zusagen: „Europäische Lösungen kann man nur dann einlösen, wenn man selbst bereit ist, seinen Beitrag zu leisten“.

    Das zweite Panel des Tages befasste sich mit dem aktuellen Zustand der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Marie Agnes Strack-Zimmermann (FDP) erinnerte an die unzureichende Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten. Dieser Zustand sei Beweis für fehlende strategische Pläne der letzten Jahre. Ulrike Franke (European Council on Foreign Relations) zufolge habe die jüngere Generation nicht gelernt, strategisch zu denken. Professor Carlo Masala (Universität der Bundeswehr) merkte an, dass Verteidigung "nicht neu, sondern richtig" gedacht werden müsse.

    Im Anschluss an dieses Panel rundete die Strategic Foresight Session mit Professor Herdegen und Moderator Jan Techau vom German Marshall Fund das Forum ab. Nach einem Impulsvortrag von Professor Herdegen, in welchem er für eine strategische Verknüpfung von Macht und Recht plädierte und zu einer Definierung strategischer Ziele für Deutschland und Europa aufrief, fand eine konstruktive Diskussion mit dem Publikum statt. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen und internationale Handlungsoptionen,etwa in Syrien und auch im brennenden Regenwald mit Blick auf Umwelt- und Klimaschutz, rechtlich eingeordnet.

    Einen Bericht der BAKS finden Sie hier. 

    Foto: BAKS/Sommerfeld


    Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Verfassungskammer Costa Ricas

    Auf Einladung der Konrad-Adenauer Stiftung sprach Professor Herdegen im September auf dem Festakt anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Verfassungsgerichtskammer Costa Ricas.

    Dabei betonte er die wachsende Wirkung des Gerichts und hob dessen positiven Einfluss auf die rechtsstaatlichen Entwicklungen in Costa Rica und anderen südamerikanischen Ländern in den letzten Dekaden hervor. Zugleich nahm Professor Herdegen eine Bestandsaufnahme der Auswirkungen von Digitalisierung und neuen Medien auf konstitutionelle Gesellschaften vor und gab einen Ausblick auf verfassungsrechtliche Herausforderungen durch die voranschreitenden Entwicklungen in der Biotechnologie.

    Etwas weiter südlich gab Professor Herdegen an der Päpstlichen Universität Xaveriana (Pontificia Universidad Javeriana) in Bogotá (Kolumbien) Einblicke in das Verhältnis von „corporate social responsibility“ und Menschenrechten.


    Buchvorstellung - Der Kampf um die Weltordnung

    Am 25. Juni 2019 fand in der Landesvertretung NRW in Berlin die Vorstellung des Werkes "Der Kampf um die Weltordnung" von Professor Herdegen statt.

    Auf Einladung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft diskutierten Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und stellv. Bundesvorsitzende der Freien Demokraten, Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister a.D. und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Christian Schmidt, Bundesminister a.D. und Professor Herdegen unter Moderation von Ansgar Graw, Chefreporter der WELT, über aktuelle Herausforderungen, Bedrohungen und deutsche sowie europäische Perspektiven in einer sich rasant verändernden Welt.

    Die Diskutanten stellten die Bedeutung der in Deutschland notwendigen Diskussion über strategische Positionen und Ziele Deutschlands in einer multipolaren Weltordnung heraus und würdigten das Werk als wichtige Diskussionsgrundlage hierfür. Einigkeit herrschte insbesondere im Hinblick auf eine gestärkte EU unter Führung einer Koalition der Willigen, die Einhaltung völkerrechtlicher Regeln und die Achtung globaler Institutionen durch die Staaten.

     

    Hier finden Sie Berichte der Landesvertretung NRW und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

    Fotos: Landesvertretung NRW


    The International Law of Biotechnology

    Bei Edward Elgar ist jetzt das neue Buch von Herrn Professor Herdegen "The International Law of Biotechnology" erschienen.


    Der Kampf um die Weltordnung

    Im Dezember 2018 ist das dem Brückenschlag zwischen den Lehren von den internationalen Beziehungen und dem Völkerrecht dienende Buch mit dem Titel "Der Kampf um die Weltordnung. Eine strategische Betrachtung" bei C.H.Beck erschienen.

    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

    Besprechungen des Buches sind u.a. von Tilman Asmus Fischer am 15.01.2019 im Tagesspiegel und von Maximilian Terhalle am 13.06.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

    Eine weitere Rezension von Herfried Münkler in der Zeit vom 14.03.2019 finden Sie hier.


    Presseanfragen

    Presseanfragen, die sich nicht auf Forschung und Lehre beziehen, richten Sie bitte an folgende (vom Lehrstuhl unabhängige) Mailadresse: presse.herdegen(at)gmail.com

     

     


    Informationen zum CISG Bonn und zur BAPP

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Centre for International Security and Governance Bonn (CISG), sowie zur Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) und zu deren kommenden Veranstaltungen.

    Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Herrn Philip Ackermann wenden:

    philip.ackermann(at)uni-bonn.de bzw.

    philip.ackermann(at)bapp-bonn.de

    Hier finden Sie ältere Mitteilungen unseres Lehrstuhls