Erfolge

Das Bonner Verhandlungsteam erreichte in den letzten Jahren die folgenden Platzierungen:

  • "Best Team", "Best Mediator" und "1st runner-up Negotiation": Consensual Dispute Resolution Competition 2015 in Wien
  • "Vizeweltmeister": The Negotiation Challenge 2014 in Reykjavik
  • Dritter Platz: The Negotiation Challenge 2013 in Athen

Das Team des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bonn wurde bei dem Verhandlungswettbewerb “Consensual Dispute Resolution Competition“ (kurz: CDRC) in Wien zum “besten Team" gekürt und hat die Auszeichnung für den “besten Mediator” erhalten. Die Jurastudierenden Melanie Koch, Maximilian Tonner und Thomas Stenshorn, sowie die Alumni Marc Ohrendorf und Thomas Ackermann kämpften in der österreichischen Hauptstadt als eines von 16 Teams international renommierter Hochschulen um die Titel als beste Streitbeileger. Im Rahmen von CDRC müssen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in Mediation, einer alternativen Streitbeilegungsmethode, sowie Verhandlungen unter Beweis stellen. Dabei schickt jede Universität ein Team aus Verhandlern (Melanie Koch, Maximilian Tonner, Thomas Stenshorn), einem Mediator (Marc Ohrendorf) sowie einem Coach (Thomas Ackermann) ins Rennen. In vier Runden werden zunächst die acht besten Verhandlungsteams sowie vier besten Mediatoren ermittelt. Anschließend folgt ein K.O.-System, in welchem sich die Verhandler und Mediatoren gegen ihre Konkurrenz durchsetzen müssen. Die diesjährigen Wettkampfteilnehmer – darunter Teams aus den USA, Brasilien, England, Indien und Australien – waren zuvor aus knapp 50 Bewerbungen ausgewählt worden.

Praxisnah und international
Die Veranstaltung fand an der Wirtschaftsuniversität Wien statt. Sie wurde von den Vereinten Nationen (UNCITRAL), der International Bar Association (IBA), einem Zusammenschluss internationaler Rechtsanwaltskammern und Rechtsanwälte sowie dem Vienna International Arbitration Centre (VIAC), einer Institution zur alternativen Streitbeilegung unternehmerischer Konflikte, unterstützt und gefördert. Der Fokus des fiktiven Falles, welchen die Studenten in einer Mediation – einem strukturierten Konfliktlösungsverfahren mithilfe eines neutralen Dritten, sog. Mediator – verhandeln und lösen mussten, lag neben Fragen des internationalen Handelsrechts auf kaufmännischen Herausforderungen hinsichtlich zukünftiger Investitionen. So galt es beispielsweise, die Auswirkungen von Staatskrisen auf den internationalen Rohstoffmarkt einzuschätzen und mithilfe von kreativen Lösungsmodellen eine gerechte Risikoverteilung zu begründen. Durch den effektiven Einsatz von Kommunikations- und Verhandlungstechniken wurden die lediglich der gegenüberliegenden Seite bekannten Informationen extrahiert und – kombiniert mit den eigenen Interessen und Bedürfnissen – einem für beide Parteien vorteilhaften Ergebnis zugeführt.

Die frischgebackenen Sieger der Universität Bonn waren begeistert. Maximilian Tonner sagt: „In vier Tagen gegen Teams aus aller Welt verhandeln zu müssen und im Rahmen einer Mediation eine Lösung zu finden, die bei realitätsnaher Betrachtung nachhaltig bestehen bleibt, war eine große Herausforderung.“ Melanie Koch meint: „Die Mediationen verlangten höchste Anpassungsbereitschaft von den Verhandlern und Mediatoren, die sich in jeder Mediation neu auf die Gegebenheiten des Falles einstellen müssen – genau wie im wahren Leben.“ Marc Ohrendorf hierzu: „Das Feedback erfahrener Praktiker war in jeder Runde sehr wertvoll und eine tolle Möglichkeit, den eigenen Mediationsstil weiter zu verbessern.“ Und Thomas Stenshorn ergänzt: „Wir freuen uns riesig über den Sieg, der durch die Bonner Kurse zur Verhandlungsführung und die Betreuung durch unsere Coaches ermöglicht wurde.“

Trainiert und betreut wurde das Bonner Team von Rechtsanwalt Dr. René A. Pfromm, LL.M. (Harvard) sowie Thomas Ackermann, der das Team auch nach Wien begleitete. Thomas Ackermann: „Das Team hat sich riesig entwickelt. Es freut mich sehr, dass es durch starke Verhandlungs- und Kommunikationstechniken sowie Ausdauer und Nervenstärke die Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Die umfangreiche und praxisnahe Bonner Verhandlungsausbildung hat sich voll ausgezahlt.“

Verhandlungsführung als Kernelement für Berufserfolg
„Wettbewerbe wie CDRC sind eine bereichernde Erfahrung für die Studenten – Glückwunsch zu diesem einmaligen und wohlverdienten Ergebnis“, gratuliert Dozent Dr. René A. Pfromm. Dieser Erfolg zeige auch, welchen Mehrwert eine umfangreiche universitäre Ausbildung im Bereich der Verhandlungsführung schaffe: Studenten würden so zu effektiven und international kompetenten Verhandlern, die bessere Ergebnisse erzielen und so auch den Grundstein für ihren eigenen beruflichen Erfolg legen. Dr. Pfromm bietet am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bonn ein umfangreiches Lehrangebot im Bereich Verhandlungsführung an, das derzeit fünf verschiedene Vorlesungen und Kurse sowie die Betreuung von Studententeams zu internationalen Verhandlungswettbewerben umfasst. Im vergangenen Jahr hatte ein Team Bonner Jurastudenten bereits bei dem internationalen Verhandlungswettbewerb The Negotiation Challenge in Reykjavik (Island) den zweiten Platz und 2013 in Athen (Griechenland) den dritten Platz erringen können.

Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn baute in den letzten Jahren den Ausbildungsbereich zur Verhandlungsführung immer weiter aus. „Das Bonner Angebot zur Verhandlungsführung von Dr. Pfromm ist in Umfang und Tiefe bundesweit einmalig – und wie die wiederholten Erfolge Bonner Teams bei internationalen Wettbewerben zeigen auch höchst effizient “, betont der Vorsitzende des Fachbereichs Prof. Dr. Rainer Hüttemann. „Wir freuen uns für das Bonner Team und fühlen uns darin bestärkt, dass unsere Ausrichtung auf Fremdsprachenkenntnisse und Schlüsselkompetenzen wie Verhandlungsführung eine wertvolle Grundlage für den Berufserfolg unser Absolventen sind“, fügt Dr. Susanne Schiemichen hinzu, die als Leiterin des Fachbereichsmanagements für das Bonner Angebot im Bereich Schlüsselkompetenzen und fachspezifische Fremdsprachenausbildung zuständig ist.

Das Team des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bonn hat den zweiten Platz bei dem Verhandlungswettbewerb „The Negotiation Challenge“ in Reykjavik/Island errungen. Die Jurastudenten Thomas Ackermann, Miroslav Georgiev und Maximilian Orthmann kämpften in der isländischen Hauptstadt als eines von 18 Teams international renommierter Hochschulen um den Titel des Verhandlungsweltmeisters. Im Finale mussten sie sich nur knapp dem polnischen Team der Warschau School of Economics geschlagen geben.

Im Rahmen von The Negotiation Challenge müssen die Teilnehmer ihre Verhandlungsfähigkeiten alleine wie im Team unter Beweis stellen. In vier Runden werden zunächst die beiden besten Teams ermittelt. Die diesjährigen Wettkampfteilnehmer – darunter von der HHL Leipzig Graduate School of Management, der IESEG School of Management sowie Teams aus den USA, Hong Kong, Indien und Kenia – waren zuvor aus knapp 60 Bewerbungen ausgewählt worden.

Verhandlungsorte passend zu Inhalten: vom Wikingerdorf bis zum Geothermalkraftwerk
Die Verhandlungsrunden fanden an verschiedenen Orten in und um Reykjavik statt. In den Räumen der Reykjavik University wurde die Restrukturierung des Marktes für erneuerbare Energie verhandelt, in einem historischen Wikingerdorf die Aufteilung einer Raubzugbeute zwischen zwei Wikingerkriegern. In der Blauen Lagune rangen die Teilnehmer um die Finanzierung eines Public Private Partnership-Projekts zum Bau eines Thermalbads, bevor es in einem Geothermalkraftwerk schließlich um den Verkauf und die zukünftige Nutzung einer Immobilie ging. Im Finale – das in Reykjaviks jüngstem architektonischen Meilenstein, der Harpa Concert Hall stattfand – ging es schließlich um die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem polnischen Hersteller von Islands beliebtesten Schokoladenriegeln und deren isländischem Vertriebsunternehmen.

Die frischgebackenen Vize-Weltmeister von der Universität Bonn waren begeistert. Thomas Ackermann sagt: „In zwei Tagen unter Wettbewerbsdruck fünf Verhandlungen gegen Gegner sehr renommierter internationaler Hochschulen zu führen, war eine große und tolle Herausforderung.“ Maximilian Orthmann  meint: „Der Wettbewerb verlangt höchste Flexibilität der Teilnehmer, die sich in jeder Runde auf neue Verhandlungsarten und Gegner einstellen und dabei zudem interkulturelle Kompetenz beweisen müssen.“ Und Miroslav Georgiev: „Wir freuen uns riesig über die Vize-Weltmeisterschaft, die wir vor allem den Bonner Kursen zur Verhandlungsführung und der Betreuung durch unsere Coaches an der Universität zu verdanken haben.“

Trainiert und betreut wurde das Bonner Team von Rechtsanwalt Dr. René A. Pfromm, LL.M. (Harvard) sowie Anne Goertz, Marc Ohrendorf und Philipp Warflinger. Marc Ohrendorf begleitete die Studenten auch nach Island. Er sagt: „Es war toll zu sehen, wie das Team durch Nervenstärke und überzeugenden Verhandlungsstil nachhaltige Verhandlungsergebnisse erzielen und so die Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Sowohl die fachliche als auch persönliche Entwicklung des Teams war beeindruckend.“

Kompetente Verhandlungsführung ist Grundstein für Berufserfolg
„Wettbewerbe wie The Negotiation Challenge sind eine einmalige Erfahrung für die Studenten – Glückwunsch zu diesem tollen und wohlverdienten Ergebnis“, gratuliert Dozent Dr. René A. Pfromm. Er hat im Jahre 2008 selbst The Negotiation Challenge gewonnen und ist als Anwalt in einer internationalen Wirtschaftskanzlei tätig. Dieser Erfolg zeige auch, welchen Mehrwert eine umfangreiche universitäre Ausbildung im Bereich der Verhandlungsführung schaffe: Studenten würden so zu effektiven und international kompetenten Verhandlern und legten so auch den Grundstein für ihren beruflichen Erfolg. In den letzten Jahren baute er am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bonn ein umfangreiches und bundesweit einmaliges Lehrangebot im Bereich Verhandlungsführung auf, das derzeit sechs verschiedene Vorlesungen und Kurse sowie die Betreuung von Studententeams zu zwei internationalen Verhandlungswettbewerben umfasst. Im vergangenen Jahr hatte ein Team Bonner Jurastudenten bei The Negotiation Challenge in Athen bereits den dritten Platz erringen können.

Bei dem Verhandlungswettbewerb „The Negotiation Challenge“ in Athen hat das Team des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bonn den 3. Platz erlangt. Die Jurastudenten Stephan Ortner, Martin Stiller und Philipp Warflinger kämpften in der griechischen Hauptstadt mit 18 internationalen Universitäten um den Titel des Verhandlungsweltmeisters. In fünf Runden mussten die Teilnehmer – alleine wie in der Gruppe – ihr Können und Geschick in wirtschaftsnahen Verhandlungen beweisen. Trainiert und betreut wurden die Bonner von Rechtsanwalt Dr. René A. Pfromm sowie den letztjährigen Teilnehmern Anne Goertz und Marc Ohrendorf. Die Teams für den Wettbewerb – darunter von der Harvard Law School, der National Law School of India und der Chinese University of Hong Kong – waren aus über 60 Bewerbungen ausgewählt worden. Vielfältige Verhandlungssituationen forderten die Teilnehmer in jeder Runde neu heraus: Vom Ringen um die besten Kaufpreis- und Leasingkonditionen zwischen einer Bank und einer Reederei bis hin zu Verhandlungen über die Beendigung des Trojanischen Krieges in den Rollen der historischen Akteure. Passend gewählt waren die Verhandlungsorte: ein Transportschiff aus dem Zweiten Weltkrieg, die Zentrale der Eurobank, die griechische Nationalbibliothek, das American College of Greece und das neue Akropolis Museum.

Für Martin Stiller vom Bonner Team waren die wirklichkeitsnahen Verhandlungssituationen und die harten Gegner Höhepunkte des Wettbewerbs. Auch Stephan Ortner ist begeistert: „Unter größtem Zeitdruck kreative Lösungsansätze zu entwickeln, war eine großartige Herausforderung!“ Und Philipp Warflinger meint: „Die Teilnahme an The Negotiation Challenge ist eine intensive und wertvolle Ergänzung der Bonner Kurse zur Verhandlungsführung – eine super Erfahrung und ein Privileg!“ Anne Goertz und Marc Ohrendorf waren nach ihrer eigenen Teilnahme im vergangenen Jahr dieses Mal als „Coaches“ dabei. Der dritte Platz auf dem Siegerpodest sei nicht nur ein persönlicher Erfolg für die Bonner und ihre Betreuer, sondern auch für die Universität mit ihrem umfangreichen Angebot zur Verhandlungsführung, resümieren sie. Gold ging an das Team aus Reykjavik/Island und Silber an das der Handelshochschule Leipzig. „Ich freue mich sehr für das Bonner Team, das mit vielseitigem Verhandlungsgeschick in harten und nervenaufreibenden Verhandlungen ebenso wie bei der Lösung komplexer Probleme durch kreative Ideen brillieren konnte“, sagt Trainer Dr. René Pfromm. Er hat selbst „The Negotiation Challenge“ 2008 gewonnen. In den letzten Jahren baute er am Bonner Fachbereich Rechtswissenschaft ein umfangreiches und bundesweit einmaliges Lehrangebot im Bereich Verhandlungsführung auf. Dieses umfasst derzeit zwei Vorlesungen, vier Workshops und die Betreuung von Studententeams zu zwei internationalen Verhandlungswettbewerben.