Wissenschaftliches Profil
JProf. Dr. Svenja Hippel

JProf. Dr. Svenja Hippel

JProf. Dr. Svenja Hippel ist seit 2021 Juniorprofessorin für Law and Economics an der Universität Bonn. Sie ist Direktorin des Center for Advanced Studies in Law and Economics (CASTLE), assoziiertes Mitglied im Exzellenzcluster ECONtribute und im transdisziplinären Forschungsbereich TRA 4 (Individuals, Institutions and Societies).

Kontakt

Telefon: +49 228 73-5892

E-Mail: shippel@uni-bonn.de

Büro: Juridicum, Westturm,1. OG, Raum 1.007

Sprechstunde: nach Vereinbarung per E-mail

Post: Universität Bonn, CASTLE, Adenaueralle 24–42, 53115 Bonn

Profilbild von Rainer Hüttemann
© Universität Bonn/Bernadett Yehdou

Forschungsschwerpunkte

  • Law and Economics
  • Experimentalökonomik
  • Verhaltensökonomik

Lebenslauf

JProf. Dr. Svenja Hippel studierte von 2007 bis 2012 den interdisziplinären Bachelorstudiengang Philosophy & Economics an der Universität Bayreuth. Danach folgte ein Masterstudium in Economics an der Universität Bonn von 2012 bis 2014. Während ihrer Promotion am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und der Universität Jena war sie Mitglied der International Max Planck Research School IMPRS Uncertainty. Während dieser Zeit war sie einige Monate Gastforscherin an der Kellogg School of Management der Northwestern University in Evanston, Illinois. Ihre 2018 fertiggestellte Dissertation aus dem Bereich der Verhaltens- und Experimentalökonomik zeigt institutionelle Lösungen für soziale Dilemma-Situationen auf. Vor Ihrer Berufung als Juniorprofessorin für Rechtsökonomik war sie Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Vertragstheorie und Informationsökonomik an der Universität Würzburg. 


Veröffentlichungen

Hillenbrand, A., and Hippel, S. (2026). Strategic Inattention in Product Search. Management Science, 72(1), 693-722.
 
Chatziathanasiou, K., Hippel, S. and Kurschilgen, M. (2022). Does the Threat of Overthrow Discipline the Elites? Evidence from a Laboratory Experiment. Journal of Legal Studies, 51(2), 289-320.
 
Friehe, T., Hippel, S., and Schielke, A. (2021). Appeasing Yourself or Others? On the Use of Self-punishment and Compensation and How it Influences Punishment. Journal of Economic Psychology, 84, 102379.
 
Hippel, S., and Hoeppner, S. (2021). Contracts as Reference Points: A Replication. International Review of Law and Economics,  65, 105973.
 
Chatziathanasiou, K., Hippel, S., and Kurschilgen, M. (2020). Property, Redistribution, and the Status Quo: A Laboratory Study. Experimental Economics, 24(3), 919-951.
 
Hippel, S., and Hoeppner, S. (2019). Biased Judgements of Fairness in Bargaining: A Replication in the Laboratory. International Review of Law and Economics, 58, 63-74.


Drittmittelprojekt SOZIAHR

Das Mercator-geförderte Forschungsprojekt SOZIAHR („Soziale, Ökonomische und Administrative Herausforderungen von Klima-Resilienz“) soll aus sozialwissenschaftlicher Perspektive die Flutkatastrophe im Ahrtal vom 14. Juli 2021 beleuchten und empirisch fundierte Handlungsempfehlungen entwickeln. 

Bis Ende 2028 wird das interdisziplinäre Team der Universität Bonn in Kooperation mit dem Wuppertal Institut die bestehenden Regelungen und behördlichen Prozesse im privaten Wiederaufbau sowie wichtige Voraussetzungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Erhalt der Demokratie sowie die Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen untersuchen. 

Ziel ist es, politisch relevante Daten und fallspezifische Lösungsansätze für das Ahrtal bereitzustellen und darüber hinaus allgemeine Empfehlungen für andere Regionen abzuleiten. 

JProf. Dr. Svenja Hippel leitet das Teilprojekt "Klimaschutz und Anpassung im privaten Wiederaufbau" gemeinsam mit JProf. Dr. Jacqueline Lorenzen.


DFG-Forschungsgruppe „Rechtliche und gesellschaftliche Folgen maschinellen Entscheidens“

Der Siegeszug maschinellen Entscheidens bedeutet eine Zeitenwende für Recht und Gesellschaft. Die DFG-Forschungsgruppe 5906 untersucht Chancen und Risiken dieser Entwicklung. Dabei stellt sie die Grundfunktionen des Rechts in modernen Gesellschaften und die Aufgabe der Rechtswissenschaft in den Vordergrund.

JProf. Dr. Svenja Hippel ist Leiterin im Teilprojekt "Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Zivilprozess" (TP 4), welches untersucht ob das Zivilprozessrecht seinen Kernfunktionen wie der Sicherung von Rechtsfrieden und dem Schutz von Grundrechten besser gerecht werden kann, wenn Entscheidungen teilweise oder vollständig von einer KI übernommen werden.

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