Prof. Dr. Mathias Schmoeckel
Geschäftsführender Direktor des Rheinischen Instituts für Notarrecht
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht
Forschungsschwerpunkte
- Recht und Religion (Kanonisches Recht, Reformation)
- Geschichte des Beweisrechts / Juristische Hermeneutik (6. - 19. Jahrhundert)
- Geschichte des Völkerrechts (19. - 20. Jahrhundert)
- Geschichte des Zivilrechts (20. Jahrhundert)
- Geschichte des Nationalsozialismus
- Rechtsgeschichte der Wirtschaft
- Vergleichende Rechtsgeschichte
- Privatrechtsgeschichte
- Rheinische Geschichte
- Strafrechtsgeschichte
- Erbrecht
© Mathias Schmoeckel
Lebenslauf
Prof. Dr. Mathias Schmoeckel, geboren 1963 in Flensburg, absolvierte seine juristische Ausbildung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er auch promovierte und habilitierte. Nach Rufen mehrerer Universitäten wurde er am 1. Juni 1999 zum Professor für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ernannt.
- 1983 - 1989: Studium der Kunstgeschichte an der Universität Bonn, der Rechtswissenschaft in Bonn, Genf und München
- 1989: Erste juristische Staatsprüfung
- 1993: Zweite juristische Staatsprüfung
- 1993 bis 1999: Hochschulassistent am Institut für Deutsche und Bayerische Rechtsgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1993-1999: Promotion in München bei Hermann Nehlsen mit der Arbeit "Die Großraumtheorie. Ein Beitrag zur Geschichte der Völkerrechtswissenschaft im Dritten Reich, insbesondere der Kriegszeit"
- 1999: Habilitation mit einer Arbeit über die Entwicklung des Beweis- und Strafprozeßrechts von 1200 bis 1800, Erteilung der veniae legendi u.a. für die Fächer Deutsche und kirchliche Rechtsgeschichte, Völkerrechtsgeschichte und Bürgerliches Recht
- 1999: Ernennung zum Professor für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
- WS 2003/2004: Professeur invité an der Faculté Jean Monnet, Université de Paris-Sud (Paris XI)
- 12.-16. September 2004: Gastgeber des 35. Deutschen Rechtshistorikertages, unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Italienischen Republik und des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
- Okt. 2005 zusammen mit Prof. Orazio Condorelli, Catania, Direktor des 25. Corso der "International School of Ius Commune"
- Seit 2011: Mitwirkung im internationalen Promotionsstudiengang der Université Paris XI "Gratianus"
- 2019: George Sarton - Medaille der Universität Ghent
- Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht der Universität Bonn, Geschäftsführender Direktor
- Rheinisches Institut für Notarrecht,
Geschäftsführender Direktor - Seit 2002 Vertrauensdozent der Konrad-Adenauer-Stiftung
- Oktober 2003 - Oktober 2004: Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Bonn
- Oktober 2004 - Oktober 2005: Prodekan, Vorsitzender des Fachbereichs Rechtswissenschaften
Weitere Ämter und Mitgliedschaften
- Korrespondierendes Mitglied des Istituto Lombardo. Accademia di Scienze e Lettere, Classe di Scienze Morali, Sezione di Scienze Storiche e Filosofiche, Mailand
- Mitglied des Center for the Study of Law and Religion der Emory University, Atlanta
- Stephan-Kuttner-Institute of Medieval Canon Law: Board of directors
- ICMAC (Iuris canonici medii aevi consotiatio): Advisory board
- Althusius-Gesellschaft: Vorstand
- Bonner Juristisches Forum: Vorstandsvorsitzender
- Bonner Institut für Notarrecht: geschäftsführender Vorstand
- Als Mitherausgeber bei: "Bonner Schriften zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte"
- Als Mitherausgeber bei: "Revue historique de droit français et étranger"
- bis 2017: Herausgeber "Forum Historiae Juris"
- seit 2024: Mitglied im Comitato editoriale der Rivista Internazionale di Diritto Comune
- "Forschungen zur neueren Privatrechtsgeschichte (Böhlau)"
- "Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte (Nomos)"
- "Rechtshistorische Reihe (Lang)"
- "Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte (Mohr)"
- "Schriften des Rheinischen Vereins für Rechtsgeschichte (Böhlau)"
- "Studien des Bonner Zentrums für Religion und Gesellschaft (Ergon)"
- "Studia Gratiana: Advisory Board"
- "Clio@Themis" (correspondant)
Kontakt
Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht
Tel. +49 (0)228 73-9131
E-Mail: rgesch@jura.uni-bonn.de
Adenauerallee 24 - 42, 53113 Bonn
Sprechstunde: nach Vereinbarung über das Sekretariat