Der Arbeitskreis Europäisches Strafrecht will den offenen Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis fördern und einen Rahmen schaffen, um die Entwicklungen und Herausforderungen des Europäischen Strafrechts vorstellen und diskutieren zu können.

Thematisch beschäftigt sich der Arbeitskreis insbesondere mit den Aktivitäten des Europarats sowie der Europäischen Union bei der Schaffung eines europäischen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Dieses Themenfeld soll bei jährlichen Treffen durch Berichte aus der Praxis sowie wissenschaftlichen Analysen und die die Erörterung aktueller rechtgspolitischer Herausforderungen erschlossen werden.

Der Arbeitskreis wird die Rolle der Strafrechtspflege für das Zusammenwachsen Europas reflektieren. Er will einen konstruktiven Beitrag zur Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen der Strafrechtspflege in Europa leisten. Getragen ist dieses Anliegen vom Bewusstsein für die großen kriminal- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die es unter Wahrung und Fortentwicklung der Europäischen Grundrechte, der gemeinsamen Rechtsprinzipien und im Bewusstsein der Identitäten der Mitgliedsstaaten zu bewältigen gilt.

Initiatoren und Koordinationssausschuss:

Der Arbeitskreis wurde Ende 2015 von Martin Böse, Christoph Burchard und Frank Meyer initiiert. Einem Koordinierungsausschuss gehören an: Heiko Albrecht, Hans-Holger Herrnfeld, Alexandra Jour-Schröder, Susanne Kuster, Otto Lagodny, Kai Lohse, Ralf Riegel und Fritz Zeder

Informationen:

www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/meyer/ak-europ-strr.html.

Tagung im Juni 2018

Der 3. AK Europäisches Strafrecht findet am 14./15. Juni 2018 an der Universität Bonn statt.
Am Nachmittag des 14. Juni (14:00 bis 18:00 Uhr) sind Werkstattberichte (EU, Europarat) und sowie ein Überblick zu aktueller Rechtsprechung (EuGH, EGMR) vorgesehen. Als Referenten aus der Praxis konnten wir u.a. gewinnen Alexandra Jour-Schröder (Direktorin Strafjustiz, EU-Kommission), Hans-Holger Herrnfeld (Mitglied des Strafrechtslenkungsausschusses, Europarat; Referatsleiter Europäische Staatsanwaltschaft, Grundsatzfragen europäischer Strafrechtspolitik, dt. BMJV) und Rüdiger Stotz (Generaldirektor Bibliothek, Wissenschaftlicher Dienst und Dokumentation, EuGH).
Am Vormittag des 15. Juni (09:00 bis 12:30 Uhr) werden materiell- sowie rechtshilferechtliche Fragen der Terrorismus"bekämpfung" beleuchtet. Das Programm wird demnächst hier bekannt gegeben. Weitere Informationen – zu Programm, Ort, Hotels etc. – finden Sie demnächst an dieser Stelle.
Anmeldungen nehmen wir gerne im Sekretariat entgegen.