Aktuelles

Hier informieren wir Sie über unsere aktuellen Tagungen, Vorträge, Neuerscheinungen und weitere Themen!

Neuerscheinung

Form - Verfahren - Struktur
Entwicklungen im Notarberuf seit 1800

Die Autoren beleuchten aus rechtshistorischer Perspektive das Berufsrecht der Notare im Rahmen des Forschungsprojektes Form – Verfahren – Struktur anlässlich der Tagung des Rheinischen Instituts für Notarrecht „Berufsrecht der Notare seit 1800“.

Prof. em. Dr. Schubert untersucht mit europäischen Bezügen die Notarkammern, Qualifizierung zum Notar und Disziplinarverfahren. Notar Dr. Vossius betrachtet umfassend das Bild des Notars in verschiedenen Erzähllinien schwerpunktmäßig im 19. und 20. Jahrhundert ein. Prof. Dr. Schmoeckel geht auf die Entwicklung des Beurkundungswesens im 19. und 20. Jahrhundert ein. Prof. Dr. Schäfer, LL.M. (Cambridge) arbeitet die Notarausbildung auf.

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Schmoeckel, Universität Bonn; Prof. em. Dr. Schubert, Universität Kiel; Prof. Dr. Schäfer, Mag. iur. (Heidelberg), LL.M. (Cambridge); Notar Dr. Vossius, München. Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Notarrecht, Band 54.

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Neuerscheinung

Übertragung von Immobilienrechten im internationalen Vergleich

Conference on real property law and land register

Die Übertragung von Land setzt juristische Strukturen von hoher Abstraktion voraus. Der rechtsvergleichende Blick dieser Beiträge einer internationalen Tagung in Bonn zeigt die erheblichen Unterschiede. Spezialisten dieser Materie können Juristen sein, sind es jedoch nicht überall. Register für Grundstücke sind zwar seit der Antike bekannt, wurden aber bis zur Gegenwart nicht überall umgesetzt. Sogar die Erwartungen an ein Register unterscheiden sich: In Österreich wird es als Mittel umfassender staatlicher Kontrolle und Rechtsgewährleistung geschätzt, in England dagegen als Mittel angesehen, Einmischungen des Staates auszuschließen. Durch solche kulturellen Unterschiede fällt sogar der Zugang zu den Registern ganz verschieden aus: Estland überrascht mit einem umfassenden Zugang via Internet, so dass sich jeder über die finanziellen Verhältnisse anderer informieren kann. Der Überblick über die Regelungen in verschiedenen, meist europäischen Staaten führt zur Einsicht, wie wenig Einheitlichkeit selbst in den Grundlagen gegeben ist. Es herrschen meist unangefochten alte, heterogene Traditionen, die eine Fülle von funktionierenden Modellen liefern.

Mit Beiträgen von Mathias Schmoeckel, Geschäftsführender Direktor des Rheinischen Instituts für Notarrecht | Vincent Nossek, Rheinisches Institut für Notarrecht, Universität Bonn | Peter Sparkes, Professur Property Law, Universität Southamton | Mark Jordan, Universität Southampton | Arzu Oguz, Abteilung Rechtsvergleichung, Universität Ankara | Gerald Kohl, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien | Laurent Pfister, Institut für Rechtsgeschichte, Panthéon-Assas Universität Paris | Heikki Pihlajamäki, Institut für vergleichende Rechtsgeschichte, Universität Helsinki | Marju Luts-Sootak, Institut für vergleichende Rechtsgeschichte, Universität Tartu | Priit Kama, Justizministerium, Tallinn | Federico Roggero, Institut für mittelalterliche und moderne Rechtsgeschichte, Universität Teramo Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Notarrecht, Band 52.

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