Universität Bonn

Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte

Herzlich Willkommen!
Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht

Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht

Aktuelles
Jetzt erhältlich! Wahrheit vor Gericht: Geschichte des Beweisrechts in Europa
Wie erkennt der Richter die Wahrheit seines Falles? Der Umgang mit Beweisen vor Gericht zeigt, wie sich eine Gesellschaft den Weg zur Erkenntnis und Wahrheitsfindung vorstellt. Die verschiedenen Disziplinen, die seit der Antike das philosophische und juristische Erkenntnisverfahren prägten, trugen Unterschiedliches zusammen: Die freie Argumentation der Rhetoren und die Entwicklung ethischer Grundsätze durch die Kirchenväter, die im späten Kaiserreich und in den Leges, vor allem aber im kanonischen Recht als Recht formuliert wurden. Während Inquisition und Hexenverfolgung die Repression betonten, zweifelten Humanismus und Reformation an der Möglichkeit allgemeiner Erkenntnis. In Abhängigkeit der öffentlichen Ordnung entstanden daraus nationale Verfahrens- und Beweisrechte. Der englische Sensualismus zweifelte an der objektiven Wahrheit, welche jedoch nach der Französischen Revolution in Deutschland durch den Idealismus wiederkehrte. Die Reichsjustizgesetze bestätigten daher 1877 eher das klassische Beweisrecht und erst die Modernisierung von Polizei und Kriminaltechnik führte die neue Dominanz der Naturwissenschaft im Beweis ein. Amazon Vandenhoeck Ruprecht Verlage
Proseminar im WiSe 2026/27 bei RA Dr. Melvin John
"Rechtsgeschichte des Preises"
Proseminar im WiSe 2026/27 bei PD Dr. Matthias Maetschke
Vom Volkszählungsurteil zum Onlinezugangsgesetz: zur Geschichte des E-Government-Rechts
Neue Postdoc-Stelle: The Role of Ius Commune in Asia: Law and Economy in the Casuistry of Goa (1563–1606)
Postdoc-Stelle ausgeschrieben: WEAVE-Projekt zum Ius Commune in AsienFNRS und DFG fördern ein dreijähriges Forschungsprojekt zu Recht und Wirtschaft im kolonialen Goa, geleitet von der UCLouvain und der Universität Bonn (Prof. Schmoeckel) – Bewerbungen bis 20. Juni 2026.

1922

gegründet

53

Promotionen seit 2004

30.000

Bände in der Bibliothek

Studium und Lehre

Lehrveranstaltungen
© Adobe Stock / Gorodenkoff

Vorlesungen und Seminare

Prof. Schmoeckel bietet verschiedene Lehrveranstaltungen sowie (Pro-) Seminare zum Thema Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an.

Bibliothek
© Yvonne Mester

 Schwerpunktstudium

Hier finden Sie alle Informationen zum Schwerpunktbereich von Prof. Schmoeckel. Schwerpunkte werden dauerhaft angeboten.

Rechtsgeschichtliche Bibliothek

Die Bibliothek des Instituts für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte ist eine reine Präsenzbibliothek

Ausleihen können nur an andere Institute und Professoren unter Vorlage eines ausgefüllten und unterschriebenen Leihscheins erfolgen. 

Wir akzeptieren die Leihscheine der Universität Bonn oder die des Juristischen Seminars.

Öffnungszeiten der Bibliothek

  • Montag, Mittwoch, Donnerstag von 9 Uhr bis 15 Uhr
  • Dienstag und Freitag nach Absprache

Juridicum (Westturm)
Adenauerallee 24 – 42, 53113 Bonn
4. OG, links

Forschung

Historisch-kritischer Kommentar

Zeitschrift
für Rechtsgeschichte

Rheinisch-Westfälische Graduiertenschule

Rheinisches Institut für Notarrecht




Das Archiv

der Fakultät

Die
Promotion

Institut

Prof. Dr. Mathias Schmoeckel

Der Direktor des Institutes für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte der Universität Bonn ist Prof. Dr. Mathias Schmoeckel.

Mitarbeiter

Das Institut wird durch zahlreiche Mitarbeiter unterstützt. Wissenschaftliche, sowie studentische Mitarbeiter oder Lehrbeauftragte.

Bibliothek

Die Institutsbibliothek umfasst über 30.000 Bücher, sowie 2600 Zeitschriftenbände und 24 laufende Zeitschriften. Buchsuche erfolgt über bonnus.

Wird geladen