Universität Bonn

Fachbereich Rechtswissenschaft

Veranstaltungen
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen aus dem Lehrstuhl Prof. Dr. Weller
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© Weller

Das neue Schiedsgericht NS-Raubgut: 
Chancen und Herausforderungen 

RiBVerfG a.D. Peter Müller 
Präsident des Schiedsgerichts NS-Raubgut 

Begrüßung 
Dr. Claudia Emmert 
Intendantin des Kunstmuseums Bonn 

Moderation und Diskussion 
Prof. Dr. Matthias Weller 
Universität Bonn 

Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19 Uhr 
Auditorium, Kunstmuseum Bonn 
Helmut-Kohl-Allee 2, D – 53113 Bonn 


Anmeldung: sekretariat.weller@jura.uni-bonn.de 
Bitte beachten Sie: Dies ist eine reine Präsenzveranstaltung in deutscher Sprache.

Am 1. Dezember 2025 hat das Schiedsgericht NS-Raubgut seine Arbeit aufgenommen. Seine Einrichtung beruht auf einem Verwaltungsabkommen zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden. Es verfährt auf der Grundlage einer eigens für den Verfahrensgegenstand geschaffenen Schiedsordnung und entscheidet nach speziell geschaffenen materiellen Regeln, dem „Bewertungsrahmen“. Alle diese Grundlagendokumente sind hier abrufbar. Englische, französische und hebräische Übersetzungen stehen dort ebenfalls zur Verfügung. Als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter stehen 36 Persönlichkeiten zur Verfügung. Das Präsidium ist mit Frau DDr. Elisabeth Steiner und Herrn Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. Peter Müller als Doppelspitze besetzt.  

Peter Müller wird in seinem Vortrag Chancen und Herausforderungen der neuen Institution vorstellen. Danach sollen im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausgewählte Fragen vertieft werden. Gesprächspartner hierfür wird Prof. Dr. Matthias Weller, Universität Bonn, sein. Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Sie!  

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an: sekretariat.weller@jura.uni-bonn.de.  

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn statt und markiert den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe des Kunstmuseums Bonn auf dem Weg zum 30. Jahrestag der Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden (Washington PrinciplesWashington Principles). Zum 30. Jahrestag selbst plant das Kunstmuseum Bonn eine Ausstellung einschließlich begleitender Veranstaltungen.  

Am Mittwoch, den 24. Januar 2029, wird beispielsweise eine Konferenz der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn zum „Restatement of Restitution Rules for Nazi-Confiscated Art“ stattfinden. Auf dieser Konferenz sollen die Befunde dieser umfassenden rechtsvergleichenden Forschungsarbeit für die Länder Deutschland, Österreich, die Niederlande, Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Schweiz diskutiert und fortgeführt werden. Dazu wird in Kürze ein Call for Papers „The ‘Restatement Update’ Project“ ausgesendet werden. Dieser Call richtet sich an rechtswissenschaftliche Expertinnen und Experten der genannten Länder und lädt dazu ein, Beobachtungen zu den jeweiligen Jurisdiktionen auf der Konferenz vom 24. Januar 2029 zur Diskussion zu stellen und in einer nachfolgenden Buchpublikation zu veröffentlichen.  

Dieser Call ergänzt den bereits ausgesandten Call for Papers „30 Years after the Washington Principles: Taking Stock, Looking Ahead“, der Bestandsaufnahmen zur breiteren Umsetzung der Washingtoner Grundsätze in allen 42 Unterzeichnerstaaten der Washingtoner Prinzipien in einer vorlaufenden Buchpublikation anstrebt. Informationen dazu finden Sie hier

Schließlich werden wir in Kürze einen dritten Call for Papers zum Themenkreis „Provenance Research and Data Protection“ ausrufen, der im Verlauf des Jahres 2027 auf der Basis von Praxiserfahrungen aus der Provenienzforschung rechtliche Möglichkeiten und Grenzen zum Zugang und Umgang mit Daten ausloten wird.  


Wir freuen uns darauf, Sie am Ende der Veranstaltung am 22. Oktober 2026 über diese Vorhaben kurz zu informieren.

Leiten Sie unseren Veranstaltungshinweis ggf. gerne weiter.  


Datenschutz: Wir speichern Ihre Email-Adresse aufgrund Ihrer ausdrücklichen Zustimmung, früherer individueller Kontakte und/oder vermuteten wissenschaftlichen Interesses an der jeweiligen Veranstaltung. Selbstverständlich löschen wir Ihre Email-Adresse, wenn Sie dies wünschen. Ebenso geben wir gerne Auskunft zum Umgang mit Ihren Daten im Übrigen (hierzu wenden Sie sich bitte an sekretariat.weller@jura.uni-bonn.de). 


Falls Sie den Emailverteiler der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK) abonnieren wollen oder falls Sie Ihr Abonnement beenden wollen, könnten Sie dies hier tun: https://listen.uni-bonn.de/wws/info/fpk-emaillist

If you wish to subscribe to the email list of the Research Center for Provenance Research, Art and Cultural Property Law at the University of Bonn, or unsubscribe, you could to so here: https://listen.uni-bonn.de/wws/info/fpk-emaillist.

Das vollständige Programm finden Sie hier ebenfalls in englischer Sprache.


Restitution of Nazi-looted art Vortrag Juni 206.png
© Weller

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Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© LS Weller

International Conference "Hermeneutics of Restitution, Reparation, and Redress: The Case of Cultural Property"

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