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Forschung

 

Die sogenannte „Deutsche“ Rechtsgeschichte hat die Funktion, die Rechtswissenschaft mit anderen Fächern und Fakultäten zu verbinden, nicht nur der Geschichtswissenschaft und der Philosophie der „philosophischen“ Fakultät, sondern wegen der Prägung des Rechts durch die Theologie auch und gerade mit den theologischen Fakultäten. Ebenso lohnend sind die Verbindungen mit den anderen historischen Fächern, etwa die Medizin- oder Wirtschaftsgeschichte. Diese Funktionen muss die Rechtsgeschichte erfüllen, um eine lebendige, facettenreiche Wissenschaft am Standort zu ermöglichen. Daraus ergeben sich beispielsweise die folgende Schwerpunkte der Rechtsgeschichte in Bonn.

 

Privatrechtsgeschichte: Kooperation mit den deutschen Rechtshistorikern

  • HKK, Mitherausgeber der Reihe; Band 1: Allgemeiner Teil, Tübingen 2003; Band 2.1: Schuldrecht – Allgemeiner Teil, Tübingen 2007, Band 2.2: Schuldrecht – Besonderer Teil, Tübingen 2013; Band 4: Familienrecht, Tübingen 2018; Band 5: Erbrecht, 2025 (geplant), www.hkk.uni-bonn.de
  • Band 5: Sachenrecht

 

Kanonisches Recht (Kooperation mit Kollegen in Paris II und Saclay sowie Catania)

  • Der Einfluss der Kanonistik auf die Europäische Rechtskultur, (Norm und Struktur, 37.1-6), 6 Bände Köln/ Weimar/ Wien 2009-2020 (Reihe abgeschlossen).
  • Kanonisches Recht. Lehrbuch, München 2020, Projekt der 2. Auflage
  • Stephan-Kuttner-Institute for Medieval Canon Law (Mitglied des Board of Directors), https://www.kuttner-institute.jura.uni-muenchen.de/organisation.htm
  • Zeitschrift für Rechtsgeschichte Kanonistische Abteilung, Mitherausgeber (seit 2018)

 

Rechtsgeschichte der Reformation

  • Rechtsgeschichte der Reformation, Tübingen 2013/ frz. Übersetzung 2020.
  • Reformation des Rechts in Frankreich und die Vollendung des modernen Staates, Tübingen 2024.
  • Vergleichende Rechtsgeschichte der Reformation (Projekt)
  • Althusius-Gesellschaft (Mitglied des Vorstands)
  • Ursprung des Grundrechtskatalogs der amerikanischen Revolution

 

Vergleichende Rechtsgeschichte

  • Vorlesung „Comparative European History“ mit Kollegen aus Paris, Catania, Mailand (Statale und Bicocche), Bergen (Norwegen), Louvain-la Neuve (Belgien),
  • „Res publica moderna“, vergleichende Entwicklung des modernen Staates, Projekt beginnt gerade
  • „Atelier doctorale“ zusammen mit Paris II

 

Rechtsgeschichte der Wirtschaft

  • Lehrbuch Tübingen 2. Aufl. 20, Projekt einer weiteren Auflage
  • Rechtsgeschichte des Mittelalters (zusammen mit Wim Decock)
  • Seminar 2024/5: Rechtsgeschichte des Mittelstands
  • „Regulierung von Wirtschaft zwischen historischer Prägung und Normierung“, begründet von Frank Schorkopf/Mathias Schmoeckel/Günther Schulz/Albrecht Rietschl (Projekt abgeschlossen)
  • „Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte“, Mohr-Siebeck seit 2010, 25 Bände bisher

 

Beweisrechtsgeschichte

  • Habilitation: Humanität und Staatsraison, Köln/ Weimar/ Wien 2000.
  • Wahrheit vor Gericht. Geschichte des Beweisrechts, Publikation geplant
  • Juristische Hermeneutik (Vorlesung im Sommersemester)
  • Geschichte des Notariats (mit dem Rheinischen Institut für Notarrecht)
  • Geschichte des Registerrechts (mit dem Rheinischen Institut für Notarrecht)

 

Strafrechtsgeschichte

  • Fiat Iustitia, Stendal 2005.
  • Sammelrezension ZRG KA 2024,

 

Völkerrechtsgeschichte

  • Dissertation: Die Großraumtheorie, 1994
  • An international right of self-determination in the 14th century?

 

Rheinische Geschichte: Einzelprojekte, z.Zt.

  • Soester Fehde
  • Legislation in Cologne
  • Universitäts- und Fakultätsgeschichte

 

Erbrecht

  • Vorlesung im Wintersemester
  • Lehrbuch: 7. Aufl. Baden-Baden 2024.
  • Verschiedene Sammelbände (mit dem Rheinischen Institut für Notarrecht)