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BMBF-Projekt "PRIME"

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Privatheit von Bürger:innen im Metaversum zu fördern. Hierfür werden Benutzerschnittstellen und Bewertungsmetriken für den Schutz der Privatsphäre entwickelt und Gestaltungs- und Entwicklungsprozesse zur Einbindung von Nutzer:innenerwartungen zu und im Metaversum erforscht.

Das Metaversum ist in jüngster Zeit als zentrale Idee für die nächste Entwicklungsstufe in der Öffentlichkeit angekommen. Zwar beinhaltet das Metaversum einerseits ein gewaltiges ökonomisches Potenzial. Andererseits bringt es jedoch auch neuartige Gefahren für die Privatsphäre der Nutzer:innen mit sich. Als Privatsphäre wird dabei im Kontext dieses Vorhabens der gesamte Bereich des Schutzes der persönlichen Eigensphäre verstanden, der über die Ausprägungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts sowie den Datenschutz erfasst wird. Anstatt der unkontrollierten Verbreitung des Metaversums tatenlos zuzusehen, verfolgt das Vorhaben das Gesamtziel, in der Frühphase der technischen Entwicklung, im Forschungsprozess selbst sowie im Anschluss an das Vorhaben Bürger:innen einen informierten Diskurs über die Chancen sowie Risiken der Nutzung von Metaverse-Plattformen für ihre Privatheit und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Die Universität Bonn untersucht im Rahmen des Vorhabens insbesondere die Frage, ob und wie eine Grundrechtsausübung durch Avatare möglich ist und wie Plattformen zu gestalten sind, um die Ausübung von Persönlichkeitesrechten durch Avatare oder die dahinterstehenden natürlichen Personen effektiv zu ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektlaufzeit: 01.07.2023 bis 30.06.2026