Herzlich Willkommen auf der Lehrstuhlseite von Professor Herdegen!


    Der Lehrstuhl von Herrn Professor Herdegen sucht zum 15. Juni 2021 zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d). Näheres entnehmen Sie bitte der Ausschreibung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


    Wettbewerb für Studierende

    Die Dr. Karl A. Lamers Friedens-Stiftung ruft zu ihrem jährlichen Wettbewerb für Studierende aus.

    Ziel der Stiftung ist es, jungen Menschen zu vermitteln, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind, sondern kostbare Güter darstellen, um die konstant gerungen werden muss.

    Thema des Essaywettbewerb ist "What role do you see for NATO as an alliance of democracies in these efforts? How can NATO play its part in defending and promoting democracy and democratic values?". Der Gewinner wird im Rahmen der Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO im Herbst mit dem Dr. Karl A. Lamers Friedens-Preis in Höhe von 1000 Euro geehrt sowie 600 Euro an den 2. Platz und 400 Euro an den 3. Platz. Der Einsendeschluss ist der 31. Juli 2020.

    Mehr Informationen finden Sie hier.


    Professor Herdegen im ZDF-Interview

    Am 29. Januar 2021 beantwortete Professor Herdegen Fragen des ZDF zu den Verträgen, die im letzten Jahr zwischen der Europäischen Union und Impfstoffherstellern geschlossen wurden. Dabei ordnete er die öffentlich einsehbaren Vertragsbestimmungen in den Kontext des Internationalen Wirtschaftsrechts ein und erläuterte unter anderem die Bedeutung der ausgehandelten "best reasonable effort"-Klausel, die aktuell Gegenstand von Kritik ist.

    Das Interview finden Sie hier.


    Professor Herdegen im Interview mit der NZZ

    Professor Herdegen stand am 24. Januar 2021 der Neuen Zürcher Zeitung zu den verfassungsrechtlichen Herausforderungen in Zeiten der Covid 19-Pandemie Rede und Antwort. Er betonte die Belastbarkeit des Grundgesetzes auch in Krisenzeiten und forderte eine nachvollziehbare politische Strategie im Kampf gegen das Virus.

    Das Interview können Sie hier lesen.


    Seminare zum Völkerrecht im Sommersemester 2021 bei Professor Herdegen & Professorin de Wet

    Im Sommersemester 2021 wird Herr Professor Herdegen ein Seminar zum Thema "Aktuelle Herausforderungen des Völkerrechts"(Schwerpunktbereiche Nr. 6 und 8) anbieten. Das Seminar richtet sich an Studierende im Schwerpunktbereich, kann jedoch auch als Proseminar belegt werden. Nebenfachstudierende aus den politischen Wissenschaften sind herzlich willkommen. Eine Besprechung für Interessent*innen findet am 22.01.2021 um 10.30 Uhr im digitalen Format statt. Die Einwahldaten, Themenvorschläge und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

    Im Sommersemester 2021 wird Frau Professorin de Wet ein Seminar zum Völkerrecht mit dem Thema "Die Umsetzung internationaler Menschenrechtsstandards in verschiedenen Rechtskulturen" (Schwerpunktbereiche Nr. 6 und 8) anbieten. Das Seminar soll als Blockveranstaltung durchgeführt werden für maximal 15 Studierende. Für Nebenfachstudierende wird ein Kontingent an Seminarplätzen bereitgehalten. Eine Vorbesprechung für Interessent*innen findet am 22.01.2021 um 12.00 Uhr in digitaler Form statt. Die Einwahldaten, Themenvorschläge und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung


    Paperback-Auflage von "The International Law of Biotechnology"

    Beim Edward-Elgar Verlag ist eine Paperback-Auflage des Buches „The International Law of Biotechnology“ von Prof. Herdegen erschienen (Hardcover 2018; Paperback 2020): www.e-elgar.com/shop/gbp/the-international-law-of-biotechnology-9781839108280.html

    Buchbesprechungen: Claudia Seitz, EPRL 2020, 136-138.


    Professor Herdegen im Interview mit Arcadia zum Verfassungsreferendum in Chile

    Das Interview ist (auf Spanisch) unter folgendem Link zu finden: https://www.revistaarcadia.com/historia/articulo/la-constitucion-es-la-base-de-la-identidad-de-un-pais/202006/


    Neuauflage "Internationales Wirtschaftsrecht", C.H. Beck, 12. Auflage 2020

    Zu Beginn des Jahres ist die 12. Auflage des Lehrbuches "Internationales Wiritschaftsrecht" von Professor Herdegen bei C.H.Beck erschienen. Zielsetzung des Buches ist die einführende Darstellung der internationalen Wirtschaftsbeizehungen im Geflecht von Völkerrecht, Euorpäischem Unionsrecht und nationalem Wiritschaftsrecht.

    Die Neuauflage trägt der Dynamik des internationalen Wirtschaftsrechts Rechnung und nimmt neben einer Ausweitung der Abschnitte zum Welthandelsrecht und zum internationalen Investitionsrecht besonders die gesteigerte Bedeutung der Unternehmensverantwortlichkeit in den Blick. Im Lichte ausgreifender Spruchpraxis nationaler Kontaktstellen, der öffentlichen Diskussionen und gesetzgeberischer Praxis in vielen Staaten wird das Konzept der Corporate Social Responsibility dargestellt.

    Das Buch richtet sich an Studierende der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ebenso wie an Leserinnen und Leser aus der Anwalts- und Unternehmenspraxis, welche eine Orientierung auf dem weiten Gebiet des internationalen Wirtschaftsrechts suchen.


    Bild: Lauder School of Government and Diplomacy, Herzliya, Israel

    IDC Reconnect 2019 IASEI Conference

    Unter Federführung von Dr. Amichai Magen kamen zahlreiche Experten aus ganz Europa nach Herzliya, Israel und diskutierten auf der diesjährigen IDC Reconnect IASEI Conference zu dem Thema "The EU in the new Era of Illiberalism: Populism, Nationalism, and the Future of the EU".

    Im Rahmen seines Vortrages zu "Tectonic Shifts in the International Order" rückte Professor Herdegen die völker- und europarechtlichen Stellschrauben einer gemeinsamen Sicherheitspolitik der EU in den Fokus und plädierte für eine Stärkung des europäischen Flügels innerhalb der NATO.


    Professor Herdegen zu Gast in der Deutschen Botschaft in Luxemburg

    Bild: Deutsche Botschaft Luxemburg

    Ende November war Professor Herdegen Gast der Deutschen Botschaft in Luxemburg und referierte im Rahmen des IFA über gemeinschaftliche europäische Antworten auf die jüngsten globalen Veränderungen. Nachfolgend fand eine Q&A-Runde statt, die von Cordelia Chaton vom Lëtzebuerger Journal moderiert wurde.

    Zudem gab Professor Herdegen Frau Chaton im Anschluss noch ein kurzes Interview. Dieses finden Sie hier.


    Warum der Syrienplan überholt ist - Professor Herdegen zur aktuellen Situation im Nahen Osten

    Im Gespräch mit dem Reutlinger Tageblatt hat Professor Herdegen die aktuelle Situation in Syrien einer völkerrechtlichen Bewertung unterzogen.

    Dabei ordnete er auch die machtpolitischen Rollen der beteiligten Akteure ein und bewertete den jüngsten Vorstoß der Bundesverteidigungsministerin zur Schaffung einer EU-kontrollierten Schutzzone. 

    Zudem erinnerte Professor Herdegen daran, dass die internationale Ordnung eine Wollens- und Willensordnung sei, an deren künftiger Gestaltung Deutschland mehr Verantwortung übernehmen müsse. Er forderte hierbei "eine neue Dosis Realismus in einer unruhigen Welt."

    Das gesamte Interview finden Sie hier.


    „Eine neue Weltordnung" – Die Rollen Deutschlands und Europas

    Im Rahmen des diesjährigen Deutsches Forum Sicherheitspolitik der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) standen die aktuellen tektonischen Verschiebungen der Machtverhältnisse auf der Weltbühne im Fokus.

    Einleitend warnte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn vor einem Erstarken autokratischer Staaten, die europäische Werte in Frage stellen würden. Diesen müsse sich die EU konsequent und einheitlich entgegenstellen.

    Das folgende Panel unter Moderation von Christiane Hoffmann (SPIEGEL) fragte daran anknüpfend nach Deutschlands Rolle in der Welt. Insbesondere die jüngsten Ereignisse in Syrien hätten gezeigt, dass in Deutschland Unklarheit und Uneinigkeit über zentrale außen- und sicherheitspolitische Fragen herrsche. Antworten auf diese würden sich im Laufe einer notwendigen Debatte finden lassen, die man laut Markus Kerber, Staatssekretär im BMI, führen müsse und auch inhaltlich "gewinnen" könne.


    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet forderte in seiner Rede eine größere Verantwortungsbereitschaft Deutschlands und betonte die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft als Motor für eine außen- und sicherheitspolitisch künftig aktivieren EU. Zudem appellierte er an die Einhaltung getätigter Zusagen: „Europäische Lösungen kann man nur dann einlösen, wenn man selbst bereit ist, seinen Beitrag zu leisten“.

    Das zweite Panel des Tages befasste sich mit dem aktuellen Zustand der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Marie Agnes Strack-Zimmermann (FDP) erinnerte an die unzureichende Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten. Dieser Zustand sei Beweis für fehlende strategische Pläne der letzten Jahre. Ulrike Franke (European Council on Foreign Relations) zufolge habe die jüngere Generation nicht gelernt, strategisch zu denken. Professor Carlo Masala (Universität der Bundeswehr) merkte an, dass Verteidigung "nicht neu, sondern richtig" gedacht werden müsse.

    Im Anschluss an dieses Panel rundete die Strategic Foresight Session mit Professor Herdegen und Moderator Jan Techau vom German Marshall Fund das Forum ab. Nach einem Impulsvortrag von Professor Herdegen, in welchem er für eine strategische Verknüpfung von Macht und Recht plädierte und zu einer Definierung strategischer Ziele für Deutschland und Europa aufrief, fand eine konstruktive Diskussion mit dem Publikum statt. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen und internationale Handlungsoptionen,etwa in Syrien und auch im brennenden Regenwald mit Blick auf Umwelt- und Klimaschutz, rechtlich eingeordnet.

    Einen Bericht der BAKS finden Sie hier. 

    Foto: BAKS/Sommerfeld


    Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Verfassungskammer Costa Ricas

    Auf Einladung der Konrad-Adenauer Stiftung sprach Professor Herdegen im September auf dem Festakt anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Verfassungsgerichtskammer Costa Ricas.

    Dabei betonte er die wachsende Wirkung des Gerichts und hob dessen positiven Einfluss auf die rechtsstaatlichen Entwicklungen in Costa Rica und anderen südamerikanischen Ländern in den letzten Dekaden hervor. Zugleich nahm Professor Herdegen eine Bestandsaufnahme der Auswirkungen von Digitalisierung und neuen Medien auf konstitutionelle Gesellschaften vor und gab einen Ausblick auf verfassungsrechtliche Herausforderungen durch die voranschreitenden Entwicklungen in der Biotechnologie.

    Etwas weiter südlich gab Professor Herdegen an der Päpstlichen Universität Xaveriana (Pontificia Universidad Javeriana) in Bogotá (Kolumbien) Einblicke in das Verhältnis von „corporate social responsibility“ und Menschenrechten.


    Buchvorstellung - Der Kampf um die Weltordnung

    Am 25. Juni 2019 fand in der Landesvertretung NRW in Berlin die Vorstellung des Werkes "Der Kampf um die Weltordnung" von Professor Herdegen statt.

    Auf Einladung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft diskutierten Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und stellv. Bundesvorsitzende der Freien Demokraten, Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister a.D. und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Christian Schmidt, Bundesminister a.D. und Professor Herdegen unter Moderation von Ansgar Graw, Chefreporter der WELT, über aktuelle Herausforderungen, Bedrohungen und deutsche sowie europäische Perspektiven in einer sich rasant verändernden Welt.

    Die Diskutanten stellten die Bedeutung der in Deutschland notwendigen Diskussion über strategische Positionen und Ziele Deutschlands in einer multipolaren Weltordnung heraus und würdigten das Werk als wichtige Diskussionsgrundlage hierfür. Einigkeit herrschte insbesondere im Hinblick auf eine gestärkte EU unter Führung einer Koalition der Willigen, die Einhaltung völkerrechtlicher Regeln und die Achtung globaler Institutionen durch die Staaten.

     

    Hier finden Sie Berichte der Landesvertretung NRW und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

    Fotos: Landesvertretung NRW


    The International Law of Biotechnology

    Bei Edward Elgar ist jetzt das Buch von Herrn Professor Herdegen "The International Law of Biotechnology" erschienen.

    Buchbesprechung:

    - Claudia Seitz, EPRL 2020, 136-138.


    Der Kampf um die Weltordnung

    Im Dezember 2018 ist das dem Brückenschlag zwischen den Lehren von den internationalen Beziehungen und dem Völkerrecht dienende Buch mit dem Titel "Der Kampf um die Weltordnung. Eine strategische Betrachtung" bei C.H.Beck erschienen.

    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

    Besprechungen des Buches sind u.a. von Tilman Asmus Fischer am 15.01.2019 im Tagesspiegel und von Maximilian Terhalle am 13.06.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

    Eine weitere Rezension von Herfried Münkler in der Zeit vom 14.03.2019 finden Sie hier.


    Presseanfragen

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