Bonner Gesprächskreis Kunst- und Kulturgutschutzrecht

 

 Bonn Talks on Art and Cultural Property Law:

Striving for justice? The evaluation of the Dutch restitution policy in an international context:

A talk about the ‘Kohnstamm Report’

Video Conference

 

Date: Wednesday, 3 February 2021
6.00 p.m. Berlin time = 7.00 p.m. Jerusalem time

Speakers:

Matthias Weller / Tessa Scheller, University of Bonn

     Introduction

Jacob Kohnstamm, Chairman of the Committee for the Evaluation of the Restitution Policy for Cultural Heritage Objects from the Second World War

     Keynote address: Striving for justice

Gert-Jan van den Bergh, Attorney, Partner at Bergh Stoop & Sanders, Amsterdam

     Respondent

André Boers, Chairman-elect, Center for Research on Dutch Jewry, The Hebrew University of Jerusalem

     Respondent

Discussion

Moderators:

Alfred Fass, Representative, Center for Research on Dutch Jewry, The Hebrew University of Jerusalem

Prof Dr Matthias Weller, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professor for Civil Law, Art and Cultural Property Law, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

The conference series “Bonn Talks on Art and Cultural Property Law” was set up by the Chair for Art and Cultural Property Law, established at the University of Bonn in 2018. Its first event was a presentation by the Chair of the German Advisory Commission on the return of cultural property seized as a result of Nazi persecution („Beratende Kommission“), former President of the German Federal Constitutional Court Prof Dr Hans-Jürgen Papier. The series has since addressed a number of issues related to the restitution of Nazi-looted art. In the forthcoming event, recent developments in the Netherlands will be the topic, and the Chair is cooperating with the Center for Research on Dutch Jewry at the Hebrew University of Jerusalem.

The Dutch Restitution Commission’s policy on restitution of cultural objects lost during the Second World War was evaluated in December 2020 by the “Kohnstamm Committee”. This body was established by the Council for Culture (“Raad voor Cultuur”) in the Netherlands and is named after its chairman Jacob Kohnstamm who is giving us the honour of the keynote address for our event.

In order to evaluate the practice of the Dutch Restitution Commission and to issue recommendations for the improvement of its work, the Kohnstamm Committee studied policy documents and examined publications, and also asked stakeholders and academics for their opinions and suggestions. The Report of the Committee addresses issues such as provenance research, the procedural rules and the substantive criteria for evaluating the moral strength of a claim for restitution.

As an introduction, Matthias Weller and Tessa Scheller will briefly summarize the main conclusions of the Report. In his keynote address, Jacob Kohnstamm will address central issues. Gert-Jan van den Bergh and André Boers will respond and provide comments on selected aspects. Speakers and interventions in the following discussion with the audience via the chat function are encouraged to put the findings of the Dutch efforts for reform into an international context, in particular with regard to four other Restitution Commissions in Germany, Austria, France and the United Kingdom, but also beyond these countries in Europe and elsewhere.

We cordially invite you to participate in our video conference. In order to do so, please register with sekretariat.weller(at)jura.uni-bonn.de. You will receive a confirmation of your registration by email. Please allow us some time to process your registration. On the day before the event, on 2 February 2021, you will receive the access data for the video conference via zoom per email, including our data protection concept. Please note that we intend to record the event to make it afterwards publicly available on the internet and registration includes giving consent to this.

Please do not hesitate to forward our invitation to friends and colleagues if you wish.

 


 

Einladung zum Bonner Gesprächskreis Kunst- und Kulturgutschutzrecht

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, es freut uns sehr, dass wir unseren Bonner Gesprächskreis zum Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit folgender Veranstaltung fortsetzen können:

Das Kunstmuseum Basel hatte im Mai 1933 an einer Auktion in Berlin rund 200 Zeichnungen und druckgrafische Werke aus der Sammlung Dr. Curt Glaser erstanden. 2004 ersuchte ein amerikanisches Anwaltsbüro im Namen der Erbengemeinschaft Curt Glaser das Kunstmuseum Basel um Auskunft über zwei Lithografien von Edvard Munch. Drei Jahre später erhoben die Erben Anspruch auf alle an der Auktion erworbenen Kunstwerke, allenfalls gegen Entschädigung des damals gezahlten Kaufpreises. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt entschied sich 2008 gegen die Rückgabe der Werke.

Ende 2017 trat die Erbengemeinschaft erneut mit dem Präsidialdepartement in Kontakt. Das Kunstmuseum Basel sowie die Kunstkommission nahmen diese Kontaktaufnahme zum Anlass, gemeinsam den Fall Curt Glaser neu zu prüfen. Zu diesem Zweck wurde im Kunstmuseum Basel eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich vertieft mit dem Fall auseinandersetzte und schließlich eine gerechte und faire Lösung vorlegte.

Unsere Referenten, Frau Dr. Anita Haldemann und Herr Prof. Dr. Felix Uhlmann, waren an dieser Arbeit maßgeblich beteiligt und tragen zu den historischen und rechtlichen Herausforderungen bei der Erarbeitung der gefundenen Lösung vor. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Dienstag, 7. Juli 2020, 19 Uhr s.t. per Videokonferenz (Zoom)
Zugangsdaten per Email nach Anmeldung an: sekretariat.weller(at)jura.uni-bonn.de

Zum Poster als PDF.

 


 

Einladung zum Bonner Gesprächskreis Kunst- und Kulturgutschutzrecht

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, es freut uns sehr, dass wir unseren Bonner Gesprächskreis zum Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit folgender Veranstaltung fortsetzen können:

Restitution aus privater Hand. Gleiche Grundsätze wie bei Museen?

Dr. Christina Berking, MA Art Hist (OU) Rechtsanwältin,
Buse Heberer Fromm, Hamburg Vorstandsmitglied des Kunstsammlervereins e.V.
Justiziarin der Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel

Mittwoch, 29. Januar 2020, 18 Uhr s.t., Hörsaal G Juridicum, Adenauerallee 24-42, 53113 Bonn

Nach den Washington Principles on Nazi-Confiscated Art von 1998 sollen für nationalsozialistische Raubkunst „gerechte und faire Lösungen“ gefunden werden. Hierzu hat sich, auf der Basis intensiver, staatlich geförderter Provenienzforschung, eine weitreichende Prüfungs- und Restitutionspraxis staatlicher Museen herausgebildet. Der Vortrag widmet sich vor diesem Hintergrund der Frage, was bei einer Restitution nationalsozialistischer Raubkunst aus privater Hand gerecht und fair ist. Kann sie nach den gleichen Grundsätzen beurteilt werden wie eine Restitution aus staatlichen Museen? Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion mit dem Auditorium vorgesehen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

 

P.S.: Helfen Sie uns bei der Organisation. Melden Sie sich gerne formlos per Email an: sekretariat.weller(at)jura.uni-bonn.de. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Einladung an interessierte Personen in Ihrem Umfeld weiterleiten.

 


 

Fortsetzung des Bonner Gesprächskreises Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit der Vorstellung des Forschungsprojekts „Restatement of Restitution Rules“ am Freitag, den 6. September 2019, 18 Uhr s.t., Juridicum, Hörsaal G.

Zum Bericht.

 


 

Fortsetzung des Bonner Gesprächskreises Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit folgender Veranstaltung:

Das Kulturgutschutzgesetz. Zwischenbilanz einer grundlegenden Reform des Kulturgutschutzes in Deutschland.

Mit Ministerialdirektor Dr. Günter Winands, Staatssekretär a.D., Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mittwoch, 30. Januar 2019, 19 Uhr s.t., Juridicum, Hörsaal G, Universität Bonn. Hier zur Einladung, Anmeldung erbeten an: sekretariat.weller(at)jura.uni-bonn.de.

Hier zu dem Bericht und zu den Bildern (Alle Bilder: © Frederik Frey).


 

Auftaktveranstaltung mit Herrn Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts a.D.  Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, Vorsitzender der Beratenden Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz

„15 Jahre Beratende Kommission: Zwischenbilanz und Ausblick“

Mittwoch, 4. Juli 2018, 20.00 Uhr Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, 53113 Bonn

Anmeldung erbeten an: sekretariat.weller(at)jura.uni-bonn.de.

 

Einen Bericht über den Abend finden Sie hier.

„Grußwort des Dekans der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Daniel Zimmer LL.M.“
"Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts a. D. und Vorsitzender der Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter“
"Der Wolfgang-Paul-Saal des Universitätsclubs Bonn war bis auf den letzten Platz gefüllt: Zahlreiche Vertreter aus den Rechts- und Kunstwissenschaften, dem Kunstmarkt und Journalismus folgten der Einladung."