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Aktuelle Nachrichten aus dem Institut/News from the Institute


Presentation, Middle East Study Centre (MESC)

On February 14th, Professor Talmon gave an online presentation to the Middle East Study Centre (MESC) at the University of Hull. The lecture is available here


Reading Group Meeting

The next meeting of the Bonner Reading Group will take place on February 21st, 5 pm, in the institute's library. We will discuss the ICJ case on the Allegations of Genocide under the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide (Ukraine v. Russian Federation). To prepare, please read the most recent judgment of the ICJ on the merits as well as the casenote by Marko Milanovic.

We will specifically discuss the following issues: Jurisdiction of the ICJ, provisional measures, the increased use of the Genocide Convention in the ICJ, the political aspects of ICJ judgments.


Rhineland Lectures in International Law

The Institute for Public International Law is delighted to offer our first Rhineland Lecture in International Law of the year. Dr Isabel Lischewski (University of Münster) will speak on "Function - Interaction - Exclusion. How Rules of Procedure shape international treaty negotiations". The event will take place in our Institute’s library on 21 February, 1 pm - 2 pm, and will be followed by a coffee and tea reception. Participation will also be possible via Zoom. 

https://uni-bonn.zoom-x.de/j/67658060080?pwd=RFNQcHAyR2tmWmJVRityM2F5SlRSQT09

Meeting-ID:    676 5806 0080

Kenncode:      065215

 


Interviews zur Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs über einstweiligen Rechtsschutz im Verfahren zwischen Südafrika und Israel unter der Völkermordkonvention

Am 26. Januar 2024 gab Professor Talmon in den Nachrichtensendungen heute und tagesthemen eine erste Einschätzung zur Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs ab, in dem einstweilige Anordnungen gegen Israel erlassen wurden. In dem Verfahren, das von Südafrika angestrengt wurde, werden Israel Verstöße gegen die Völkermordkonvention vorgeworfen.

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Proseminar im Sommersemester 2024

Ich werde im Sommersemester 2024 ein Proseminar veranstalten zum Thema

Deutschland und der (Ständige) Internationale Gerichtshof

In den letzten 100 Jahren ist Deutschland in den verschiedensten Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof und dessen Vorgänger dem Ständigen Internationalen Gerichtshof als Streitpartei oder im Rahmen von Rechtsgutachtenverfahren beteiligt gewesen. Einige der Fälle, wie S.S. Wimbeldon, Factory at Chorzów oder North Sea Continental Shelf, gehören zu den „Klassikern des Völkerrechts“. Im Proseminar sollen diese Fälle vorgestellt werden. Ausgehend vom politischen und geschichtlichen Hintergrund soll die juristische Streitfrage erläutert und die Positionen der Parteien sowie die Entscheidung des Gerichtshofs dargestellt werden. Des Weiteren sollen die Entscheidungen des Gerichtshofs in diesen Fällen in die Völkerrechtsentwicklung generell eingeordnet werden.

Mögliche Themen sind unter anderem:

  1. Questions of jurisdictional immunities of the State and measures of constraint against State-owned property (Germany v. Italy) (pending)
  2. Jurisdictional Immunities of the State (Germany v Italy, Greece intervening) (2012)
  3. Certain Property (Liechtenstein v. Germany) (2005)
  4. Legality of Use of Force (Serbia and Montenegro v Germany) (2004)
  5. LaGrand (Germany v US) (2001)
  6. Fisheries Jurisdiction (Germany v Iceland) (1974)
  7. North Sea Continental Shelf cases (Federal Republic of Germany/Denmark and Federal Republic of Germany/Netherlands) (1968)
  8. Polish Agrarian Reform and the German Minority (Germany v Poland) (1933)
  9. Administration of the Prince von Pless (Germany v Poland) (1933)
  10. Customs Régime between Germany and Austria Advisory Opinion (1931)
  11. Access to German Minority Schools in Upper Silesia Advisory Opinions (1931)
  12. Territorial Jurisdiction of the International Commission of the River Oder (‘Six Governments’ v Poland) (1929)
  13. Rights of Minorities in Upper Silesia (Minority Schools) (Germany v Poland) (1928)
  14. Factory at Chorzów (Germany v Poland) (1927/28)
  15. Certain German interests in Polish Upper Silesia (Germany v Poland) (1926)
  16. Acquisition of Polish Nationality Advisory Opinion (1923)
  17. German Settlers in Poland Advisory Opinion (1923)
  18. S.S. Wimbledon (United Kingdom et al v Germany) (1923)

Das Proseminar wird am 3./4. Mai 2024 als Blockveranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Ostturm, 4. Etage) stattfinden.

In der letzten Woche des Wintersemesters 2023/2024 – am Freitag, dem 02.02.2024 von 14 Uhr s.t. bis 17 Uhr – erfolgt eine kompakte Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens zur Vorbereitung auf das Seminar.

Für die Bearbeitung der Proseminararbeit sind drei Wochen vorgesehen. Die Bearbeitungszeit liegt in der vorlesungsfreien Zeit. Die Themen werden am 05.02.2024 per Email ausgegeben. Die Arbeiten sind bis spätestens 05.04.2024 einzureichen.

Eine Vorbesprechung für das Seminar findet statt am

Dienstag, dem 23. Januar 2024, um 18:00 Uhr (s.t.)

in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Ostturm, 4. Etage).

Die Teilnehmerzahl ist auf 15  Studierende begrenzt. Besondere Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Interessierte Studierende können sich in der Zeit vom 23. bis einschließlich 25. Januar 2024 über das zentrale Portal des Fachbereichs zur Vergabe von Proseminarplätzen (https://seminarvergabe.jura.uni-bonn.de/Startseite.php) für eine Teilnahme am Proseminar anmelden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Fine Hartmann (Tel: 0228 73-9281; E-Mail: fine.hartmann@~@uni-bonn.de) wenden.

Prof. Dr. Stefan Talmon


Seminar im Sommersemester 2024

Ich werde im Sommersemester 2024 ein Seminar veranstalten für den Schwerpunktbereich XI (neue Prüfungsordnung) und die Schwerpunktbereiche 6 und 8 (alte Prüfungsordnung) zum Thema

Der Gaza-Krieg und Nahostkonflikt im Lichte des Völkerrechts

Seit dem Angriff der Hamas und anderer Terrororganisationen auf Israel am 7. Oktober 2023 und der israelischen Militäraktion im Gazastreifen ist der Nahostkonflikt wieder in das Blickfeld einer weiteren Öffentlichkeit getreten. Das Seminar widmet sich den völkerrechtlichen Fragen, die der Nahostkonflikt in den letzten 80 Jahren und der zweite Gaza-Krieg aufgeworfen haben.

Mögliche Themen sind unter anderem:

  1. Der Erste Weltkrieg, der Völkerbund und das britische Mandat für Palästina
  2. Die Vorschläge der Vereinten Nationen zur Beilegung des Nahostkonflikts von der Teilungsresolution 181 (II) der UN-Generalversammlungsresolution 181 bis zur Zwei-Staaten-Lösung
  3. Die Gründung des Staates Israels und die (Nicht-)Anerkennung und der Boykott Israels durch arabische und islamische Staaten
  4. Der erste arabisch-israelische Krieg 1948-1949 (einschließlich Rechtsstellung der Konfliktparteien, anwendbares Kriegsrecht, Waffenstillstand, territoriale Lage nach Ende des Krieges)
  5. Die Rechtsstellung der palästinensischen Flüchtlinge und die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA)
  6. Das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes
  7. Die Palästinensische Befreiungsbewegung (PLO) (Rechtsstellung, Terrororganisation oder Vertreterin der palästinensischen Volkes, Vertretung in den Vereinten Nationen)
  8. Der Sechstagekrieg 1967 (einschließlich Angriff/präventive Selbstverteidigung, Waffenstillsand, territoriale Lage nach Ende der Kampfhandlungen)
  9. Die Rechtsstellung Jerusalems von 1948 bis heute (einschließlich der Annexion von Ostjerusalem durch Israel, die Rechtsstellung der in Ostjerusalem lebenden Palästinenser)
  10. Die israelische Besetzung des Westjordanlandes, Ostjerusalems und des Gazastreifens (einschließlich der israelischen Siedlungspolitik, Intifada I und II, der Frage der Besetzung des Gazastreifens nach dem israelischen Rückzug 2005, der Vorwurf der Apartheid)
  11. Die Camp David-Abkommen 1978
  12. Israels Invasionen und Besetzungen im Libanon, 1978-2000 (einschließlich des Massakers von Sabra and Shatila)
  13. Die israelische Annexion des syrischen Golan
  14. Der Bau einer Schutzmauer durch Israel in den palästinensischen besetzten Gebieten des Westjordanlandes und das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs
  15. Der erste Gaza-Krieg (2008-2009)
  16. Die israelische Blockade des Gazastreifens und der der internationales Gaza-Friedens-Konvoi (2010)
  17. Der zweite Gaza-Krieg (2023-2024) (einschließlich der Rechtsstellung der Hamas-Kämpfer, Israels Recht auf Selbstverteidigung, Kriegsverbrechen)
  18. Der Vorwurf des Völkermords gegen Israel und das Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (einschließlich der Intervention durch andere Vertragsparteien der Völkermordkonvention)

Das Seminar wird am 10./11. Mai 2024 als Blockveranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Ostturm, 4. Etage) stattfinden.

Die Bearbeitungszeit für die Hausarbeit beträgt sechs Wochen und liegt in der vorlesungsfreien Zeit. Die Ausgabe der Themen erfolgt ab 05.02.2024 beim Sekretariat des Instituts.

Eine Vorbesprechung für das Seminar findet statt am

Dienstag, dem 23. Januar 2024, um 18:30 Uhr

in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Ostturm, 4. Etage).

Die Teilnehmerzahl ist auf 15  Studierende begrenzt. Das Seminar steht auch Master- und Begleitfachstudierenden offen. Völkerrechtliche Grundkenntnisse sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Interessierte Studierende können sich in der Zeit vom 23. bis einschließlich 25. Januar 2024 über das zentrale Portal des Fachbereichs zur Vergabe von Seminarplätzen (https://seminarvergabe.jura.uni-bonn.de/Startseite.php) für eine Teilnahme am Seminar anmelden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Herrn Julian Schepers (Tel: 0228 73-9681; E-Mail: julian.schepers@~@uni-bonn.de) wenden.

Prof. Dr. Stefan Talmon


Interviews in deutschen Medien

Im Rahmen unterschiedlicher Medienformate gab Professor Talmon seine Einschätzung zum Verfahren zwischen Südafrika und Israel vor dem Internationalen Gerichtshof. Unter anderem gab er Fernsehinterviews im deutschsprachigen heute journal sowie dem arabischen Kanal der Deutschen Welle.


Bonner Reading Group, 18 January, 4.15 pm

We are happy to announce another session of the Bonner Reading Group, which will take place on Thursday, 18 January, 4.15 pm. We will meet in the institute's library (4th floor) to discuss the following article:

Maksym Vishchyk/Jeremy Pizzi, Compromises on Territory, Legal Order, and World Peace: The Fate of International Law Lies on Ukraine’s Borders (6 October 2023), Just Security

The Reading Group is open for everyone, prior registration is not necessary. If you have any questions, please contact Fine Hartmann.

 


Interview im Völkerrechtspodcast

Im aktuellen Völkerrechtspodcast #32 "Kriegsvölkerrecht: Gaza" ordnet Professor Stefan Talmon die Kampfhandlungen der Hamas und Israels aus Perspektive des jus ad bellum und des jus in bello völkerrechtlich ein.

Der Beitrag kann hier nachgehört werden.


Talk at the United Nations in Geneva

Dr. Maria Gwynn was invited as legal expert and speaker in international meetings organised by UNECE, which took place at the United Nations in Geneva during the first week of December. In her first talk, Dr. Gwynn spoke about how energy production revenues can be used to strengthen transboundary cooperation and management activities in a basin.  In her second talk, she spoke about the the role of hydropower for the Task Force on Water-Food-Energy and Ecosystem (WEFE nexus), and argued for the importance of ensuring energy and water security in times of droughts. In doing so, she gave a detailed account of one of the world's successful examples on transboundary water cooperation, implemented in the South American region during her time as Governing Council member of Itaipu.  She also received an honorary appointment by the International Association for Water Law (AIDA) as the Association's representative to UN water.


Rhineland Lectures in International Law

The Institute for Public International Law is delighted to offer another Rhineland Lecture in International Law in December. Bethany Houghton (VU Amsterdam) will speak on "Criminal Law and Climate Justice: Reconciling Stakeholders Perspectives of a Criminal Climate Law with Principles of Climate and Criminal Justice". The event will take place in our Institute’s library on 18 December 2023, 13.00-14.00, and will be followed by a coffee and tea reception. Participation will also be possible via Zoom:

uni-bonn.zoom-x.de/j/67879208847

Meeting-ID: 678 7920 8847

Passcode: 112895


Rhineland Lectures in International Law

The Institute for Public International Law is delighted to offer a second Rhineland Lecture in International Law this month. Dr Elisabeth Hoffberger-Pippan (Peace Research Institute Frankfurt) will speak on "Autonomous Weapon Systems, Artificial Intelligence and Humanitarian Law". The event will take place in our Institute’s library on 30 November 2023, 13.00-14.00, and will be followed by a coffee and tea reception. Participation will also be possible via Zoom:

uni-bonn.zoom-x.de/j/67199583238

Meeting-ID: 671 9958 3238

Passcode: 522230


Rhineland Lectures in International Law

The Institute for Public International Law is pleased to announce that Professor Dr Julian Scheu (University of Cologne) will deliver the next Rhineland Lecture in International Law titled "Climate Change, Human Rights, and the Redirection of Global Capital Flows". The lecture will take place at the Institute's library on 21 November 2023, 13.00-14.00. Participants may join in person or via Zoom. A small coffee break afterwards will allow for an informal exchange over our Institute's delicious tea and coffee!

uni-bonn.zoom-x.de/j/63185129798

Meeting-ID: 631 8512 9798

Passcode: 730578


Publication on the Binational Entity ITAIPU

On 13 November 2023, Dr Maria A Gwynn, Senior Research Fellow at the Institute for Public International Law, published an article on "International law and transboundary dams: lessons learned from the Binational Entity ITAIPU (Brazil and Paraguay)" in Frontiers in Climate. The text forms part of a special issue titled "Doubling Global Hydropower Capacity by 2050 – What about the Transboundary Dimension?". You access the publication here.


Publication on the Principle of Precautions

On 8 November 2023, our PhD student Yunus Emre Gul published a blogpost titled "The Application of the Principle of Precautions within the Context of Northern Gaza: A Reminder" on Opinio Juris. "Instead of adhering to the adage ‘silent leges inter arma’", Yunus writes, "our objective should be ‘lex sola sit inter arma’." You can access the text here.


Paraguayan newspaper reports on Rhineland Lecture

The Paraguayan nation-wide circulation newspaper Diario ABC Color reported on Dr Maria A. Gwynn's  Rhineland Lecture in International Law. Dr Gwynn, Senior Research Fellow at the Institute for Public International Law, spoke about international law and transboundary dams on 19 October 2023. The article has been published in print (Impreso 29/10/23 | Diario ABC Color | Suplemento Económico | p3) and can also be accessed online.
 


Presentation in Rome

Professor Talmon has been invited to give a talk on the 'Conflict in Ukraine and the Duty of Non-recognition' in Rome on 10 November 2023. Professor Talmon's presentation is part of the conference on 'The Duty of Non-Recognition in Contemporary International Law: The Conflict in Ukraine and Beyond', which is organised by Sapienza Università di Roma and the University of Ferrara. The programme may be accessed here.


Talk at the 5th OPEC-OPEC Fund Annual Legal Workshop

On 23 October 2023, Professor Talmon will give a presentation on ‘Non-treaty Sources for Climate Change Obligations and Legal Consequences’ at the 5th OPEC-OPEC Fund Annual Legal Workshop on Responsibility of States regarding Climate Change, Vienna. The programme may be found here.


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