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Aktuelle Nachrichten aus dem Institut/News from the Institute


Prof. Talmon als Sprecher bei der Public International Law Discussion Group der Universität Oxford

Prof. Dr. Stefan Talmon wird im Rahmen der Public International Law Discussion Group der Universität Oxford als Sprecher auftreten. Inhalt der Diskussion werden Prozesstaktische Eingeständnisse in der völkerrechtlichen Prozessführung sein. Die Veranstaltung findet am 26.11.2021 von 12:45 Uhr bis 14:00 Uhr (GMT) statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Professor Talmon will be the speaker at the Public International Law Discussion Group at the University of Oxford. The topic of the discussion will be Tactical Admissions in International Litigation. The discussion will be held on the 26 November 2021 between 12:45 PM and 2:00 PM (GMT). Further information is available here.


Bibliothek des Instituts für Völkerrecht hat wieder geöffnet

Die Bibliothek hat Montag bis Donnerstag in der Zeit von 09:00 – 12:30 Uhr wieder geöffnet.


Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sucht für das Institut für Völkerrecht zum 1. November 2021 zwei Studentische Hilfskräfte (4 Stunden/Woche).

Zu den Aufgaben gehört die Unterstützung des Lehrstuhlinhabers, Prof. Dr. Stefan Talmon LLM MA, in Forschung und Lehre auf den Gebieten des Völkerrechts, des Europarechts und des Staatsrechts.

Sie haben:

  • Interesse an internationalrechtlichen Fragestellungen
  • Interesse an Zeitgeschichte und Politik
  • sehr gute englische und/oder französische Sprachkenntnisse sehr gute PC-Kenntnisse (z. B. auch im Erstellen und Pflegen von Webseiten)

Sie sind:

  • noch am Anfang ihres juristischen Studiums (bis 3. Semester im WS 2021/22)
  • motiviert und leistungsbereit
  • teamorientiert

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Interessenten werden gebeten, ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse, Motivationsschreiben) baldmöglichst auf elektronischem Wege an Frau Michaela Musselmann (sekretariatvr@uni-bonn.de) zu senden.

Die Bewerbungsfrist endet am 24.09.2021.

Für weitere Auskünfte zu dieser Stelle steht Ihnen Herr Rohan Sinha (Telefon: 0228-73 9181, Email: rsinha(at)uni-bonn.de) gerne zur Verfügung.

Bonn, 13. September 2021.


Prof. Dr. Stefan Talmon zu Gast im Gateway House Podcast

Prof. Dr. Stefan Talmon war zu Gast im Gateway House Podcast. Hier kommentierte er aktuelle Entwicklungen im Seevölkerrecht. Den Podcast und ein Transkript finden Sie hier.

Professor Talmon was invited as a guest on the Gateway House Podcast, where he offered analysis on current developments of international maritime law. The podcast and a transcript are available here.


Visit of Professor Walter Arevalo (Universidad del Rosario)

The Institute for Public International Law was delighted to welcome Professor Walter Arevalo for an exchange of views and to discuss future cooperation.

Professor Arevalo will speak at this year’s joint conference of the Working Group of Young Scholars in Public International Law (AjV) and the German Society of International Law (DGIR), hosted by the Institute for Public International Law.

The Institute for Public International Law is grateful for Professor Arevalo’s kind gift, the publication “Manual de Derecho Internacional Público. Fundamentos, Tribunales Internacionales y Casos de Estudio (2a Edición, Tirant Lo Blanch 2020)” written by Professor Arevalo.

 


Launch of Youth Delegate Search

Youth Delegate Search, a platform dedicated to making speeches of Youth Delegates to the UN General Assembly accessible, was launched today. The research tool is a result of the research group “Youth, Peace and Security – Analysing the Reception of Youth Delegates’ Speeches by the UN Security Council”. The research group, co-headed by the Institute’s Julian A. Hettihewa, Felix Schott (Freie Universität Berlin), and Dr Hannah Birkenkötter (Humboldt-Universität zu Berlin), is funded by the Berlin University Alliance as part of the Excellence Strategy of the German Federal Government and the Länder. The website, which currently presents Youth Delegate’s speeches from 1982 until 2015, can be accessed here.


Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Tagung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die vom Institut für Völkerrecht ausgerichtete Tagung des Arbeitskreises junger Völkerrechtswissenschaftler*innen (AjV) und der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht (DGIR). Das Organisationsteam der Tagung konnte erfolgreich die Drittmittel einwerben. Die großzügige Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft fördert dabei insbesondere den internationalen Charakter der Tagung „Jurisdiction – Who speaks international law?“. Weitere Informationen zur Tagung finden sich hier.


Panel: Implications of the South China Sea Arbitration

Am vergangenen Wochenende hat Prof. Dr. Stefan Talmon an einem Panel zu den Legal and Geopolitical Implications der South China Sea Arbitration teilgenommen. Das Event fand am Pekinger National Institute for South China Sea Studies statt. Weitere informationen können Sie der Veranstaltungsinfo entnehmen.


Proseminar im Wintersemester 2021/22 zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Im Wintersemester 2021/22 werde ich ein spezielles Proseminar zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten anbieten.

Das Proseminar wird als wöchentlich stattfindendes Seminar abgehalten und gliedert sich in drei Teile.

Im ersten Teil geht es u.a. um

  1. Themensuche, Erfassung vorgegebener Themen, Entwicklung von Forschungsfragen
  2. Verschiedene Arbeitsphasen und Zeitplanung
  3. Literaturrecherche (Kataloge, Bibliographien, Datenbanken, Internet)
  4. Literaturauswertung und Literaturaufbereitung
  5. Strukturierung der Arbeit
  6. Sinn und Zweck der Einleitung
  7. Hierarchien und Gliederungsebenen
  8. Funktion und Gewichtung der Hauptteile
  9. Darstellung der Ergebnisse (der „Schluss“)
  10. Darstellungsformen und Argumentationsmuster
  11. Verfassen der Arbeit
  12. Grundlagen der wissenschaftlichen Sprache
  13. Sprachliche und stilistische Fragen
  14. Verwendung von Zitaten, Zitierregeln und Fußnoten
  15. Formalia der Arbeit
  16. Verzeichnisse (Inhalts-, Abkürzungs-, Fall-, Gesetzes-, Vertrags-, Dokumenten- und Literaturverzeichnis)
  17. Sinn und Zweck des mündlichen Vortrags
  18. Aufbau des Vortrags
  19. Zeitmanagement
  20. Sinn und Zweck einer Power Point Präsentation
  21. Thesenpapier

Der erste Teil des Proseminars besteht aus Präsentationen und praktischen Übungen. Benötigt wird ein internetfähiger Laptop oder ein Tablet.

Im zweiten Teil des Proseminars fertigen die Teilnehmer eine kurze Seminararbeit (10-15 Seiten) an und bereiten einen mündlichen Kurzvortrag und ein Thesenpapier vor. Während dieser Zeit finden keine Seminarsitzungen statt. Das Thema der Seminararbeit können die Teilnehmer im Bereich des Staats-, Völker- oder Europarechts frei wählen. Wer sich selbst kein Thema wählen möchte/kann, dem werde ich eines vorschlagen.

Im dritten Teil des Proseminars stellen die Teilnehmer ihre Seminararbeit in einem mündlichen Kurzvortrag von ca. 15 Minuten vor. Seminararbeit, mündliches Kurzreferat und Thesenpapier werden besprochen und es werden Anregungen für Verbesserungsmöglichkeiten gegeben.

Um eine individuelle Betreuung zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Studierende begrenzt.

Interessierte Studierende können sich vom über das zentrale Portal des Fachbereichs zur Vergabe von Proseminarplätzen für eine Teilnahme an diesem Proseminar anmelden. Bitte beachten Sie die Bewerbungsfrist, die vom 15. Juli bis einschließlich 18. Juli 2021 laufen wird.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Herrn Rohan Sinha (Tel: 0228 – 739181; e-mail: rsinha@uni-bonn.de) wenden.

Prof. Dr. Stefan Talmon


Seminar: Rechtsverlust im Völkerrecht

Insbesondere für Studierende der Schwerpunktbereiche 6 und 8 werde ich im Sommersemester 2021 ein Seminar veranstalten zum Thema

Der (dauerhafte oder vorübergehende) Verlust von Rechten im Völkerrecht

Mögliche Themen sind unter anderem

  1. Verzicht (waiver, renunciation)
  2. Duldung (acquiescence)
  3. Verfall
  4. Verwirkung
  5. Schweigen (silence)
  6. Ersitzung (acquisitive prescription)
  7. Estoppel
  8. Suspendierung
  9. Verjährung nach Vorschriften in völkerrechtlichen Verträgen
  10. Verjährung im Völkergewohnheitsrecht (extinctive prescription)
  11. Befristung (time limitation)
  12. Enteignung
  13. Sanktionen des UN-Sicherheitsrats
  14. Gegenmaßnahmen
  15. Repressallien

Das Seminar wird vorausssichtlich wöchentlich via Zoom oder wenn möglich als Präsenzveranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Juridicum, Ostturm, 4. Etage) stattfinden.

Alle Themen weisen „historische Bezüge“ auf und sind für Nebenfachstudierende geeignet, die ein rechtshistorisches Thema bearbeiten müssen.

Es wird zwei Ausgabetermine für die Seminarthemen geben. Bei Nebenfachkandidaten werden Themenwünsche berücksichtigt. Die schriftlichen Seminararbeiten werden in folgenden Zeitfenstern in der Zeit zwischen Februar und April anzufertigen sein. Die Bearbeitungstermine sind:

16.2 bis 30.3.2021

25.2. bis 8.4. 2021

Eine Vorbesprechung für das Seminar findet am

Donnerstag, dem 21. Januar 2021, um 19.00 Uhr (s.t).

via Zoom statt. Bitte melden Sie sich unter Ihrer uni-bonn.de-Emailadresse bis zum 20. Januar 2021 bei Frau Doris Gassen (gassen@~@jura.uni-bonn.de), um die Einwahldaten für die Vorbespechung zu erhalten.

Interessierte Studierende (auch im Begleitfachstudiengang Rechtswissenschaften) können sich ab sofort bis zum 29. Januar 2021 für eine Teilnahme an diesem Seminar anmelden. Bitte nutzen Sie hierfür das Anmeldeformular auf der Homepage des Instituts für Völkerrecht und senden Sie Ihre Anmeldung an gassen@~@jura.uni-bonn.de.

Zusagen für das Seminar werden am 1. Februar 2021 versandt.

Teilnehmen an dem Seminar können auch Gasthörer. Ausdrücklich eingeladen sind auch Studierende, die zu Übungszwecken an dem Seminar teilnehmen möchten. Bei Fragen können Sie sich gerne an Herrn Julian Craven (Tel: 0228 – 73 96 81; e-mail: jcraven@~@uni-bonn.de) wenden.

Prof. Dr. Stefan Talmon


Jugend ins Völkerrecht - aber wie?

In Kooperation mit dem Institut für Völkerrecht der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn laden junge Völkerrechtler:innen und die Jugenddelegierten zur UN-Generalversammlung ein zu einer Podiumsdiskussion und einem Workshop unter dem Namen

Jugend ins Völkerrecht - aber wie?

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Überzeugung, dass die Jugend im Völkerrecht vertreten sein sollte. Während fast die Hälfte der weltweiten Bevölkerung unter 24 Jahre alt ist und die Jugend als Akteur immer mehr an Anerkennung gewinnt, stellt sich die Frage nach den konkreten Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen im Völkerrecht. Wie kann es jungen Menschen gelingen ins und im Völkerrecht zu wirken? Welche Anreize und Impulse bestehen beziehungsweise welche müssen erst noch geschaffen werden? Wie kann eine heterogene Gruppe wie die Jugend die Frage der Legitimation beantworten?

Prof. Dr. Stefan Talmon, LL.M., M.A. wird das Grußwort sprechen. An der Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Benjamin Günther (European Youth Forum), Dr. Ina Heusgen (Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen), Prof. Dr. Anna Holzscheiter (TU Dresden) und Nicola Popovic (Gender Associations) teil.

Der Workshop gliedert sich in vier Untergruppen, die nachfolgend jeweils mit einer beispielhaften Frage versehen sind:

- Politik: Wie kann und sollte die Politik mehr Jugendpartizipation ermöglichen?

- Wissenschaft: Welche Risiken und Chancen bietet eine größere Jugendparitizipation in der Wissenschaft?

- Praxis: In welchen Bereichen des Völkerrechts bestehen viele bzw. wenige Partizipationsmöglichkeiten?

- Vergleich: Welche marginalisierten Gruppen gibt es im Völkerrecht und wie kann die Jugend von ihnen lernen?

Weiterhin soll nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung die Möglichkeit eines informellen Austauschs zur Vernetzung der Teilnehmenden bestehen.

Die Veranstaltung wird online am 8. Dezember von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr stattfinden und richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich in der Wissenschaft oder in der Praxis mit dem Thema der Jugendpartizipation beschäftigen. Ausdrücklich sind alle am Thema Interessierten eingeladen, die mehr über Möglichkeiten der Teilhabe im Völkerrecht erfahren möchten. Die Anmeldung ist ab sofort per Formular und auch per E-Mail (jugend-ins-voelkerrecht[at]jura.uni-bonn.de) möglich. Wir bitten bei der Anmeldung auch um die Nennung des Erstwunsches und Zweitwunsches der Untergruppe des Workshops.

Bei Fragen können die Organisator:innen gerne kontaktiert werden.

 

Organisationsteam

Eva Croon (Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung & Studentin der Rechtswissenschaft, Universität zu Köln)

Selin Dirik (Studentin der Rechtswissenschaft, Freie Universität Berlin)

Julian Hettihewa (Doktorand & Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Paul Klahre (Jugenddelegierter zur UN-Generalversammlung & Student der Internationalen Beziehungen, TU Dresden)

Antonia Kuhn (ehemalige Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung & Studentin der Rechtswissenschaft, Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Felix Schott (Student der Rechtswissenschaft, Freie Universität Berlin)

Lewis Wattenberg (Student der Rechtswissenschaft, Freie Universität Berlin)

Franka Weckner (Studentin der Rechtswissenschaft, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

 

Hintergrund

Die Jugenddelegierten zur UN-Generalversammlung begleiten die deutsche Delegation nach New York und setzen sich für die Interessen junger Menschen ein. Mehr Informationen finden sich hier

Viele Mitglieder des Organisationsteams waren an der Konferenz "Jugend im Völkerrecht?", die an der Freien Universität Berlin stattfand, beteiligt und sind Teil des daraus entstandenen Netzwerks. Mehr Informationen finden sich hier

 

Ergebnisdokument & Literatur

Die in den Workshops erarbeiteten Ergebnisse, sowie eine Liste mit Literaturvorschlägen finden sich hier


Jugend ins Völkerrecht - aber wie?

In Kooperation mit dem Institut für Völkerrecht der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn laden junge Völkerrechtler:innen und die Jugenddelegierten zur UN-Generalversammlung ein zu einer digitalen Podiumsdiskussion und einem Workshop unter dem Namen "Jugend ins Völkerrecht - aber wie?".

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Überzeugung, dass die Jugend im Völkerrecht vertreten sein sollte. Während fast die Hälfte der weltweiten Bevölkerung unter 24 Jahre alt ist und die Jugend als Akteur immer mehr an Anerkennung gewinnt, stellt sich die Frage nach den konkreten Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen im Völkerrecht. Wie kann es jungen Menschen gelingen ins und im Völkerrecht zu wirken? Welche Anreize und Impulse bestehen beziehungsweise welche müssen erst noch geschaffen werden?

Prof. Dr. Stefan Talmon, LL.M., M.A. wird das Grußwort sprechen. An der Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Benjamin Günther (European Youth Forum), Prof. Dr. Anna Holzscheiter (TU Dresden) und Nicola Popovic (Gender Associations) teil.

Die Veranstaltung wird online am 8. Dezember von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr stattfinden. Die Anmeldung ist ab sofort per Formular und auch per E-Mail (jugend-ins-voelkerrecht[at]jura.uni-bonn) möglich. Weitere Informationen finden sich hier.


Forschungsfreisemester Prof. Dr. Talmon

Herr Prof. Dr. Talmon wird im Wintersemester 2020/21 ein Forschungsfreisemester nehmen.


Professor Talmon submits amicus curiae brief to the U.S. Supreme Court

Professor Talmon joined eight other eminent international law experts in submitting an amicus curiae brief to the U.S. Supreme Court on questions of State immunity and genocide.

The case concerns the question of whether the (then) State of Prussia’s acquisition, in 1935, of parts of the Guelph Treasure or “Welfenschatz” (currently valued at some US$ 250 million) is covered by the so-called “expropriation exception” of the U.S. Foreign Sovereign Immunities Act of 1976. The exception requires a “taking” that occurs “in violation of international law”. The Court will have to decide whether the expropriation exception covers conduct that took place outside of the United States (in Germany) and between nationals of a foreign State (Germany). The Court will also have to address the question of whether international law recognizes an exception to State immunity for international crimes like genocide or other grave breaches of international law. Finally, the Court will have to decide whether the 1935 purchase of the Welfenschatz constituted an act of genocide.

The brief can be found here.


Professor Dr. Dr. Rudolf Dolzer (1944-2020)

Mit großer Trauer müssen wir Ihnen mitteilen, dass am Freitag, dem 3. April 2020, der ehemalige Direktor unseres Instituts, Herr Professor Dr. Dr. Rudolf Dolzer LL.M., im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Professor Dolzer leitete das Institut für Völkerrecht von 1996 bis 2009. Mit ihm verliert die Völkerrechtswissenschaft einen großen Generalisten und Pionier des internationalen Investitionsrechts. Das Institut wird Leben und Werk von Professor Dolzer zu gegebener Zeit in angemessener Weise würdigen. Jetzt sind unsere Gedanken bei seiner Familie, der unsere ganze Anteilnahme gilt.

 

 Rudolf Dolzer

(20. März 1944 – 3. April 2020)

 

Bonn, den 7. April 2020

Prof. Dr. DDr. h.c. Matthias Herdegen

Prof. Dr. Stefan Talmon LL.M. M.A.

 

 

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Seminar im Sommersemester 2020: Exterritorialität im Völkerrecht

Insbesondere für Studierende der Schwerpunktbereiche 6 und 8 werde ich im Sommersemester 2020 ein Seminar veranstalten zum Thema

Exterritorialität im Völkerrecht

Mögliche Themen sind unter anderem:

  1. Ausübung von Hoheitsgewalt über Piraten (mit historischen Bezügen)
  2. Die Unterbindung des Sklavenhandels auf Hoher See und die Grenzen der Ausübung exterritorialer Hoheitsgewalt (mit historischen Bezügen)
  3. Die Seeblockade und die Ausübung von Hoheitsgewalt über ausländische Blockadebrecher (mit historischen Bezügen)
  4. Die Ausübung von Kriegsrechten auf Hoher See gegenüber neutralen Schiffen (mit historischen Bezügen)
  5. Die Ausübung von Hoheitsgewalt der Besatzungsmacht im besetzten Gebiet
  6. Völkerrechtliche Grenzen exterritorialer Gesetzgebung
  7. Staatsrechtliche Grenzen exterritorialer Gesetzgebung in Deutschland
  8. Exterritoriale Anwendung der EMRK nach der Rechtsprechung des EGMR
  9. Exterritoriale Anwendung des IPBRR und anderer universeller Menschenrechtsverträge
  10. Völkerrechtliche Zulässigkeit sogenannter „exterritoriale Sanktionen“ der Vereinigten Staaten?
  11. Das Abwehrgesetz (Blocking Statute) der Europäischen Union gegen exterritorial wirkende U.S.-Sanktionen
  12. Völkerrechtliche Grenzen exterritorialer Strafgerichtsbarkeit
  13. Zivilgerichtsbarkeit für Völkerrechtsverstöße im Ausland I: Der Alien Torts Claims Act in den USA
  14. Zivilgerichtsbarkeit für Völkerrechtsverstöße im Ausland II: Ansätze im deutschen internationalen Zivilprozessrecht

Das Seminar wird als Blockveranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht (Juridicum, Ostturm, 4. Etage) voraussichtlich am

24. und 25. April 2020

stattfinden.

Die Themen „mit historischen Bezügen“ sind insbesondere für Nebenfachstudierende geeignet, die ein rechtshistorisches Thema bearbeiten müssen.

Es wird zwei Ausgabetermine für die Seminarthemen geben. Bei Nebenfachkandidaten werden Themenwünsche berücksichtigt. Die schriftlichen Seminararbeiten werden in folgenden Zeitfenstern in der Zeit zwischen Februar und April anzufertigen sein.

5. Februar bis 18. März 2020

19. Februar bis 1. April 2020

Eine Vorbesprechung für das Seminar findet in der Bibliothek des Instituts für Völkerrecht statt am

Donnerstag, dem 16. Januar 2020, um 18.00 Uhr (s.t).

Interessierte Studierende (auch im Begleitfachstudiengang Rechtswissenschaften) können sich ab sofort bis zum 27. Januar 2020 für eine Teilnahme an diesem Seminar beim Institut für Völkerrecht (Juridicum, Ostturm, 3. Stock) bewerben. Bitte nutzen Sie hierfür das Anmeldeformular.

Zusagen für das Seminar werden am 28. Januar 2020 versandt.

Teilnehmen an dem Seminar können auch Gasthörer. Ausdrücklich eingeladen sind auch Studierende, die zu Übungszwecken an dem Seminar teilnehmen möchten.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Herrn Rohan Sinha (Tel: 0228 – 73 91 81; e-mail: rsinha(at)uni-bonn.de) wenden.

Prof. Dr. Stefan Talmon