FAQ - Frequently Asked Questions

Nachfolgend greifen wir die in der Vergangenheit am häufigsten gestellten Fragen auf und möchten Ihnen diese möglichst verständlich erklären. 

Fehlt etwas? Schreiben Sie uns.

Stand: Oktober 2015

I. Einschreibung

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Kann ich mich in Bonn in den Studiengang Rechtswissenschaften frei einschreiben oder muss ich mich bewerben?

Der Studiengang Rechtswissenschaft (Staatsexamen) der Universität Bonn ist zum 1., 2. 3. und 4. Fachsemester zulassungsbeschränkt. Dies bedeutet, dass Sie sich, um einen Studienplatz zu erhalten, unmittelbar bei dem Studentensekretariat der Universität Bonn bewerben müssen:
Weitere Informationen zum Auswahlverfahren an der Universität Bonn

Wegen aller mit der Bewerbung zusammenhängenden Fragen wenden Sie sich bitte an das Studentensekretariat: Poppelsdorfer Allee 49, 53115 Bonn.

Ab dem 5. Fachsemester ist eine zulassungsfreie Einschreibung ohne vorheriges Bewerbungsverfahren möglich:
Nähere Informationen zur Bewerbung in höhere Fachsemester

Wann kann ich mich in Bonn einschreiben?

Die Einschreibungsfristen werden vom Studentensekretariat bekannt gegeben. Diese Fristen unterscheiden sich nach dem Bewerbungsverfahren für zulassungsbeschränkte Fächer und nach dem Verfahren freier Einschreibung für zum Beispiel Studienortwechsler ab dem 5. Fachsemester.

Was tue ich, wenn ich Fragen zum Semesterbeitrag habe?

Die Informationen zum Semesterbeitrag finden Sie hier.

Sie können sich auch persönlich an das Studentensekretariat wenden: Poppelsdorfer Allee 49, 53115 Bonn.

II. Vorlesungsverzeichnis

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Wo erhalte ich ein Vorlesungsverzeichnis?

Eine Buchversion des Vorlesungsverzeichnisses ist jeweils zu Beginn des Semesters im Bonner Buchhandel verfügbar. Als elektronische Version ist das Vorlesungsverzeichnis abrufbar unter: basis.uni-bonn.de. Die elektronische Version berücksichtigt eventuelle Änderungen und ist daher aktueller als die Buchversion.

Ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis ist bei der
Fachschaft Jura
Lennéstrasse 31, 53113 Bonn
erhältlich.

III. Studien- und Prüfungsordnungen

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Welche Studien- und Prüfungsordnungen gelten für mich?

Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft:

Die am 12. September 2015 in Kraft getretenen Satzungen (Zw-PO 2015, SPB-PO 2015, StO 2015) gelten für:

  • Studierende, die zum WS 2015/ 2016 oder später erstmalig die Zulassung zur Zwischenprüfung oder Schwerpunktbereichsprüfung an der Universität Bonn beantragen
  • Studierende, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Ordnungen noch mindestens die Anmeldung einer Prüfungsleistung im Zwischenprüfungs- bzw. Schwerpunktbereichsprüfungsverfahren offen haben und beim Prüfungsamt Jura einen Antrag auf Wechsel in die Prüfungsordnung 2015 stellen (das Antragsformular ist auf der Homepage abrufbar)
  • Studienortwechsler, die zum WS 15/16 oder später mit nicht abgeschlossenem bzw. noch nicht begonnenem Zwischenprüfungs- bzw. Schwerpunktbereichsstudium nach Bonn wechseln.  

Für die Studierenden im Studiengang Rechtswissenschaft, die vor dem 12. September 2015 zur Zwischenprüfung oder zum Schwerpunktbereichsstudium an der Universität Bonn zugelassen wurden und die (bisher) nicht den Wechsel in die Prüfungsordnungen aus dem Jahr 2015 beantragt haben, richtet sich das Prüfungsverfahren bis zum Ablauf der Übergangsfrist (30. September 2016, auf begründeten Antrag bis zum 31. März 2017) nach den Vorschriften der Prüfungsordnungen vom 10. Februar 2009. Bestimmte formale Regelungen (z.B. zur Anrechnung von Prüfungsleistungen, zum Rücktritt, zur Täuschung und zum Nachteilsausgleich) wurden auch für die Prüfungsordnung 2009 bereits ab WS 2015/2016 durch eine Änderungssatzung angeglichen.

Für diejenigen Studenten, die ihr Jurastudium vor dem WS 2003/2004 begonnen haben, sich aber noch nicht zur ersten juristischen Prüfung gemeldet haben (vgl. § 66 Abs. 1 JAG NRW), gilt: Die erfolgreiche Absolvierung der Anfängerübungen (Propädeutische Übungen) im Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichen Recht kann (kumulativ) als Zwischenprüfung gewertet werden (sog. Äquivalenzbescheinigung). Die Anfängerübungen müssen jedoch bis zum 30.06.2006 vollständig absolviert worden sein. Wurden bis zu diesem Zeitpunkt die 3 Anfängerübungen noch nicht vollständig erbracht, so ist die Ausstellung einer Äquivalenzbescheinigung nicht mehr möglich und die Absolvierung der Zwischenprüfung zwingend erforderlich.

Studierende im Bachelor-Begleitfachstudiengang Rechtswissenschaft entnehmen Einzelheiten bitte dem Modulhandbuch, der Übersicht über die einzelnen Module im jeweiligen Modulplan sowie der Prüfungsordnung des Begleitfachs Rechtswissenschaft:

https://www.jura.uni-bonn.de/fachstudienberatung/informationen/begleitfach/

und https://www.jura.uni-bonn.de/studium/studieninformationen/begleitfach/

Studierende des Masterstudiengangs Deutsches Recht entnehmen Einzelheiten bitte dem Modulhandbuch, der Übersicht über die einzelnen Module im jeweiligen Modulplan sowie der Prüfungsordnung des Masterstudiengangs Deutsches Recht: www.jura.uni-bonn.de/studium/studieninformationen/masterstudiengang-deutsches-recht/

Studierende des Studiengangs Law and Economics finden zugehörige Informationen unter: www.jura.uni-bonn.de/bachelor-law-economics/

Die Texte der „alten“ und „neuen“ Studien- und Prüfungsordnungen, sowie die Bekanntmachung mit den wichtigsten Informationen und Änderungen finden Sie hier: https://www.jura.uni-bonn.de/studium/rechtsgrundlagen/

IV. Anmeldung zu Prüfungen

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Wann und wie melde ich mich zu Prüfungen an?

Alle Studierendengruppen, die Prüfungen am rechtswissenschaftlichen Fachbereich ablegen möchten, müssen einmalig (zu Beginn des Semester, in dem die ersten Prüfungen abgelegt werden sollen) in Papierform die Zulassung/Registrierung zum jeweiligen Prüfungsverfahren beantragen.

Zu den einzelnen rechtswissenschaftlichen Teilprüfungen können Sie sich jeweils gegen Ende des Semesters über Ihr elektronisches Prüfungskonto unter www.basis.uni-bonn.de anmelden, wenn Sie bereits zum Prüfungsverfahren zugelassen sind. Eine An- und Abmeldung ist ausschließlich innerhalb der An- und Abmeldefrist möglich, die das Prüfungsamt jeweils rechtzeitig bekannt gibt. Bitte beachten Sie zum Anmeldeverfahren auch die Hinweise auf den Seiten des Prüfungsamtes:

https://www.jura.uni-bonn.de/pruefungsamt/online-anmeldeverfahren/  

Für den Fall technischer Probleme wird während der Anmeldefrist ein Formular zum Ausdrucken für die Meldung zu Teilprüfungen im Formularcenter des Prüfungsamtes bereits gestellt.

Wann und wie beantrage ich die Zulassung zum Prüfungsverfahren

Die Zulassung ist einmal mittels eines Papierformulars in dem Semester zu beantragen, in dem die erste rechtswissenschaftliche Teilprüfung abgelegt werden soll, für die Zwischenprüfung also regelmäßig im ersten Bonner Fachsemester.

Die Zulassung erfolgt zu Semesterbeginn während der Zulassungsfrist, die das Prüfungsamt jeweils rechtzeitig auf seinen Seiten bekannt gibt.

Die auszufüllenden Formularvordrucke für die Zulassung sind im Formularcenter des Prüfungsamtes abrufbar: https://www.jura.uni-bonn.de/pruefungsamt/formular-center/

Muss ich in jedem Semester einen Antrag auf Zulassung stellen?

Nein. Die Zulassung wird einmalig beantragt/erteilt und zwar jeweils für die Zwischenprüfung, für die Schwerpunktbereichsprüfung oder für die Ablegung von rechtswissenschaftlichen Modulprüfungen. Wenn Sie schon Teilleistungen (Klausuren und Hausarbeiten) in Bonn erbracht haben, sich hierfür elektronisch anmelden konnten und zwischenzeitlich nicht den Studiengang gewechselt haben, müssen Sie nicht noch einmal die Zulassung beantragen.

Ich habe einen Zulassungsantrag gestellt, jedoch keine Bestätigung vom Prüfungsamt über die erfolgte Zulassung erhalten. Woran erkenne ich, ob ich für die Zwischen- oder Schwerpunktbereichsprüfung zugelassen bin?

Nach dem Log-in unter www.basis.uni-bonn.de können Sie anhand der Funktion „Notenspiegel“ nachvollziehen, ob Sie für Zwischen- bzw. Schwerpunktbereichsprüfung zugelassen sind.


Der Zulassungsbescheid für den Schwerpunktbereich ist bei der Anmeldung für das Seminar vorzulegen.

V. Klausuren

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Welchen Zeitraum sollte ich für die Klausurtermine freihalten/einplanen?

Die Klausuren finden am Ende der Vorlesungszeit sowie in den ersten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit statt. Urlaube, Praktika o.ä. sollten daher erst ab der 3. Woche der vorlesungsfreien Zeit eingeplant werden.

VI. Zwischenprüfung

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Aus wie vielen Teilprüfungen besteht die Zwischenprüfung im Hauptfach?

Die Zwischenprüfung nach der Zw-PO 2015 besteht aus insgesamt 9 Teilprüfungen (1 Grundlagenfach, 2 Klausuren im Bürgerlichen Recht, 2 Klausuren im Strafrecht, 2 Klausuren im Öffentlichen Recht, 2 Hausarbeiten).

Die Zwischenprüfung nach der ZwPO 2009 besteht aus insgesamt 10 Teilprüfungen (2 Grundlagenfächer, 2 Klausuren im Bürgerlichen Recht, 2 Klausuren im Strafrecht, 2 Klausuren im Öffentlichen Recht, 2 Hausarbeiten).

Die weiteren Informationen zur Zwischenprüfung am hiesigen Fachbereich, sowie die Übersichten der im Rahmen Zwischenprüfung zu erbringenden Teilleistungen finden Sie unter: https://www.jura.uni-bonn.de/studium/studieninformationen/zwischenpruefung/

Muss ich in jedem Fall ein rechtsgeschichtliches Grundlagenfach absolvieren?

Nach den Prüfungsordnungen aus dem Jahr 2015 ist dies nicht erforderlich. Sowohl im Rahmen der Zwischenprüfung als auch im Rahmen des Schwerpunktbereichsstudiums muss danach ein Grundlagenfach verpflichtend absolviert werden. Es muss sich jedoch nicht zwingend um ein rechtsgeschichtliches Fach handeln. Vielmehr kann aus folgenden Veranstaltungen frei gewählt werden (wobei nicht jedes Fach jedes Semester angeboten wird):

Zwischenprüfung:

  • Römische Rechtsgeschichte
  • Deutsche Rechtsgeschichte
  • Verfassungsgeschichte der Neuzeit
  • Geschichte des Kirchenrechts
  • Allgemeine Staatslehre
  • Rechtsökonomie

Schwerpunktbereichsstudium:

  • Methodenlehre
  • Rechtsphilosophie
  • Römisches Schuldrecht
  • Römisches Sachenrecht
  • Kirchen- und Staatskirchenrecht
  • Rechtssoziologie
  • Rechtstheorie
  • Theorie und Methoden der Rechtsvergleichung 
  • Völkerrechtsgeschichte
Darf man die nicht bestandenen Prüfungsleistungen wiederholen?

Im Rahmen der Zwischenprüfung kann jede Leistung bei Nichtbestehen bis zu 2 Mal wiederholt werden. Wird sie auch beim dritten Versuch nicht bestanden, so gilt die Zwischenprüfung als endgültig nicht bestanden, die Fortsetzung des Studiums der Rechtswissenschaften ist dann deutschlandweit nicht mehr möglich.

Im Rahmen der Grundlagenfächer kann bei Nichtbestehen einer Teilprüfung diese auch in einer anderen als der zunächst gewählten Vorlesung wiederholt werden. Es bestehen insgesamt drei Versuche zum Bestehen des Grundlagenschein (Zw-PO 2015) bzw. sechs Versuche zum Bestehen beider Grundlagenprüfungen (Zw-PO 2009). Jede einzelne Prüfungsleistung darf jedoch auch hier bei Nichtbestehen höchstens zweimal wiederholt werden.

Bei rechtswissenschaftlichen Modulprüfungen kann jede Leistung bei Nichtbestehen bis zu 2 Mal wiederholt werden. Wird sie auch beim dritten Versuch nicht bestanden, so gilt die gewählte Fachsäule als nicht bestanden. Es kann dann aber ggf. noch zu einer Fachsäule gewechselt werden.

VII. Arbeitsgemeinschaften

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Muss ich an den Arbeitsgemeinschaften regelmäßig teilnehmen?

Die regelmäßige Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist Voraussetzung  für den Erhalt eines AG-Scheines.

Studierende des Staatsexamensstudiengangs Rechtswissenschaft benötigen die AG-Scheine, um an den Hausarbeiten teilnehmen zu können. Im Rahmen der Zwischenprüfung müssen 2 Hausarbeiten aus 2 der 3 dogmatischen Fächer bestanden werden. Die Voraussetzung der Teilnahme an einer Hausarbeit ist eine erfolgreiche Teilnahme an einer einschlägigen Arbeitsgemeinschaft (für Hausarbeit im Zivilrecht – erfolgreiche Teilnahme an der AG zu Vorlesung „BGB AT“ oder „Schuldrecht I“ usw.). Im Rahmen der Fortgeschrittenen Übungen ist mindestens eine Hausarbeit zu bestehen (in dem Teilgebiet, in der in der Zwischenprüfung keine Hausarbeit bestanden wurde). Auch dieser Hausarbeit ist ein einschlägiger AG-Schein anzuheften.

Wie melde ich mich zu einer Arbeitsgemeinschaft an?

Die Anmeldung zu den Arbeitsgemeinschaften ist in der Regel in den letzten zwei Wochen der vorlesungsfreien Zeit und der ersten Woche der Vorlesungszeit möglich. Die Fristen sowie die Anmeldemodalitäten werden vom Dekanat bzw. AG-Support rechtzeitig auf der Homepage des Fachbereiches (https://www.jura.uni-bonn.de/studium/lehrangebote/vorlesungsverzeichnis/arbeitsgemeinschaften/) bekannt gegeben.

An wen kann ich mich bei Fragen rund um die AG-Anmeldung wenden?

Während der Anmeldefrist und zu Anfang der Vorlesungszeit steht Ihnen ein Support-Service (aganmeldung(at)jura.uni-bonn.de) zur Verfügung, an den Sie sich mit allen Anfragen zu dem Thema wenden können. Die Sprechzeiten und die Kontaktdaten werden jeweils vor Beginn der Anmeldezeiträume vom Dekanat bekannt gegeben. Bei sonstigen Fragen rund um die AG-Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Dekanat.

VIII. Sonstige Leistungsnachweise

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Wie viele Grundlagenscheine brauche ich?

Das hängt von der für Sie geltenden Zwischenprüfungsordnung ab (siehe Frage 5.).

Zum Bestehen der Zwischenprüfung nach der Zw-PO 2015 benötigen Sie insgesamt einen Leistungsnachweis aus folgendem Katalog der Grundlagenfächer:

  • Römische Rechtsgeschichte
  • Deutsche Rechtsgeschichte
  • Verfassungsgeschichte der Neuzeit
  • Geschichte des Kirchenrechts
  • Allgemeine Staatslehre
  • Rechtsökonomie

Zum Bestehen der Zwischenprüfung nach der Zw-PO 2009 benötigen Sie insgesamt zwei Leistungsnachweise aus den Grundlagenfächern. Dabei muss ein Leistungsnachweis zwingend aus einer rechtsgeschichtlichen Veranstaltung stammen.

Wie viele Hausarbeiten muss ich schreiben?

Im Rahmen der Zwischenprüfung im Grundstudium müssen 2 (Fall-)Hausarbeiten aus 2 der 3 dogmatischen Fächer bestanden werden. Es werden Hausarbeiten als Nachhausarbeiten zu den Vorlesungen "BGB AT", "Strafrecht II" und "Staatsrecht II" angeboten, wobei die Berechtigung zur Teilnahme an der Hausarbeit nicht zwingend von einer vorherigen Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung abhängt -  auch wenn ein vorheriger Besuch aus didaktischen Gründen zu empfehlen ist.

Im Rahmen der Fortgeschrittenen Übungen im Hauptstudium ist mindestens eine (Fall-)Hausarbeit zu bestehen (in dem Teilgebiet, in der in der Zwischenprüfung keine Hausarbeit bestanden wurde).

Im Grund- und Hauptstudium müssen also insgesamt kumulativ drei Hausarbeiten (je eine aus drei dogmatischen Fächern, mindestens eine davon im Hauptstudium) bestanden werden.

Im Hauptstudium kommt noch die Seminararbeit (Themen-Hausarbeit) als obligatorischer Teil der Schwerpunktbereichsprüfung hinzu.

Muss ich einen Leistungsnachweis im Bereich der Schlüsselqualifikationen erbringen?

Ein Leistungsnachweis in den entsprechenden Lehrveranstaltungen soll, muss aber nicht erbracht werden. Gemäß § 7 Abs. 2 JAG (2003) berücksichtigen die Inhalte des Studiums die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Praxis einschließlich der hierfür erforderlichen Schlüsselqualifikationen wie Verhandlungsmanagement, Gesprächsführung, Rhetorik, Streitschlichtung, Mediation, Vernehmungslehre und Kommunikationsfähigkeit. Bewerberinnen und Bewerber sollen ferner an Lehrveranstaltungen für Juristinnen und Juristen über die Grundlagen und die Erkenntnismöglichkeiten der politischen Wissenschaft, der Sozialwissenschaft und der Psychologie teilgenommen haben. Sie sollen auch Grundkenntnisse der Buchhaltungs- und der Bilanzkunde besitzen.

Diese Schlüsselqualifikationen werden insbesondere auch im Rahmen der universitären Schwerpunktbereiche vermittelt.

Zusätzlich bietet der Fachbereich eigene Veranstaltungen zur Vermittlung der Schlüsselkompetenzen an. Nähere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.jura.uni-bonn.de/studium/lehrangebote/schluesselkompetenzen/

Für alle Fragen, die die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung zum Gegenstand haben, wenden Sie sich bitte an das Justizprüfungsamt bei den Oberlandesgerichten. Sie können (wenn Sie mindestens 2 Semester in NRW studiert haben) eines der drei nachfolgend genannten Justizprüfungsämter frei wählen.  

Die Kontaktdaten lauten wie folgt:

Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Köln
Reichenspergerplatz 1
50670 Köln
www.olg-koeln.nrw.de (Aufgaben)
E-Mail: justizpruefungsamt(at)olg-koeln.nrw.de

Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf
Cecilienallee 3
40474 Düsseldorf
www.olg-duesseldorf.nrw.de (Aufgaben/Justizprüfungsamt)
E-Mail: Serviceeinheit_Justizpruefungsamt(at)olg-duesseldorf.nrw.de

Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm
Heßlerstraße 53
59065 Hamm
www.olg-hamm.nrw.de (Aufgaben)
E-Mail: verwaltung.jpa(at)olg-hamm.nrw.de

Muss ich einen Schein in rechtswissenschaftlichen fremdsprachlichen Veranstaltungen erwerben?

Gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 3 JAG NRW (2003) setzt die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung voraus, dass der Bewerber oder die Bewerberin erfolgreich eine fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung oder einen rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs besucht hat.
Die in Frage kommenden Vorlesungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis (http://www.basis.uni-bonn.de) unter Rechtswissenschaft/Hauptfachstudiengang/Hauptstudium/AusländischeRechtsterminologien_Fremsprachliche rechtswissenschaftliche Veranstaltungen
Gemäß § 7 Abs. 3 Satz 2 JAG NRW (2003) kann die Fremdsprachenkompetenz auch anderweitig nachgewiesen werden; die Teilnahme an einer praktischen Studienzeit im fremdsprachigen Ausland (§ 8 JAG NRW (2003)) gilt in der Regel als Nachweis in diesem Sinne.

Für alle Fragen, die die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung zum Gegenstand haben, ist das Justizprüfungsamt der richtige Ansprechpartner. Kontaktdaten siehe Frage "Muss ich einen Leistungsnachweis im Bereich der Schlüsselqualifiktionen erbringen?".

IX. Übungen für Fortgeschrittene

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Welche Leistungen muss ich im Rahmen der Fortgeschrittenen Übungen erbringen?

Im Rahmen der Übungen für Fortgeschrittene sind insgesamt 3 Klausuren (jeweils eine Klausur pro Rechtsgebiet) und 1 Hausarbeit zu erbringen (in dem Rechtsgebiet, in dem in der Zwischenprüfung keine Hausarbeit absolviert wurde).

Ich habe meine Zwischenprüfung noch nicht bestanden. Darf ich an den Klausuren oder an der Hausarbeit im Rahmen der Fortgeschrittenen Übungen teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt für die Klausuren sind die Studenten, die die gesamte Zwischenprüfung oder jedenfalls alle Klausuren des jeweiligen dogmatischen Teilgebiets bestanden haben (z. B. kann an Klausuren der Fortgeschrittenen Übung im Strafrecht teilgenommen werden, wenn Sie in der Zwischenprüfung die Klausuren Strafrecht I und Strafrecht II bestanden haben).

An Hausarbeiten der Fortgeschrittenen Übung darf teilnehmen, wer neben den erforderlichen Zwischenprüfungsklausuren des jeweiligen Teilgebietes bereits alle Hausarbeiten des Grundstudiums erbracht hat. An Hausarbeiten der Fortgeschrittenen-Übung im Strafrecht z. B. kann nur derjenige teilnehmen, der in der Zwischenprüfung die Klausuren Strafrecht I und II sowie eine Hausarbeit im Bürgerlichen Recht und Öffentlichen Recht bestanden hat.

Wie muss ich mich für die Fortgeschrittenen Übungen anmelden?

Für die Teilnahme an den Übungen für Fortgeschrittene ist keine Anmeldung beim Prüfungsamt vorgesehen. Ggf. sieht der veranstaltende Lehrstuhl jedoch eine Anmeldung vor, um die Korrekturkapazität besser einschätzen zu können. Bitte beachten Sie insofern die Hinweise in der Vorlesung und auf den Internetseiten der Lehrstühle.

Muss ich am Lehrstuhl meine Teilnahmeberechtigung für die Fortgeschrittenen Übungen nachweisen?

Für alle Bonner Studenten gilt, dass der Nachweis über die Teilnahmeberechtigung an den Fortgeschrittenen-Übungen den Lehrstühlen intern durch den Rechtswissenschaftlichen Prüfungsausschuss übermittelt wird. Die Teilnahmeberechtigung muss also nicht am Lehrstuhl nachgewiesen werden. Die Vorlage einer Kopie des Zwischenprüfungszeugnisses am veranstaltenden Lehrstuhl ist lediglich für Studienortwechsler erforderlich.

Darf ich mir das Rechtsgebiet für die Hausarbeit im Hauptstudium (Fortgeschrittenen Übung) aussuchen?

Nein, Sie müssen die Hausarbeit in dem Rechtsgebiet bestehen, in welchem im Rahmen der Zwischenprüfung keine Hausarbeit erbracht wurde. Das gleiche gilt für Studienortwechsler, die ihr Studium der Rechtswissenschaften ab dem SoSe 2009 an einer Universität aufgenommen haben und an der Heimatfakultät ebenfalls zwei Hausarbeiten in der Zwischenprüfung bestanden haben.

Müssen Hausarbeit und Klausur innerhalb desselben Semesters bestanden werden?

Nein, diese Prüfungsleistungen sind unabhängig voneinander. In einer Übung können somit auch Teilscheine über lediglich die einzelne Klausur oder Hausarbeit erworben werden.

Darf ich Schwerpunktbereichsklausuren oder die Seminararbeit schreiben, obwohl ich noch nicht alle Leistungen aus den Fortgeschrittenen Übungen (und die Proseminararbeit) erbracht habe?

Zur SPB-PO 2015: Für die Teilnahme an den Schwerpunktbereichsklausuren ist der Nachweis der Scheine aus den Fortgeschrittenen Übungen und über die Proseminararbeit nicht erforderlich.

Für das Seminar im Schwerpunktbereich sind die Leistungsnachweise aus den Übungen für Fortgeschrittene und das Proseminar Zulassungsvoraussetzung. Das Seminar kann erst verbindlich angemeldet werden, wenn diese Scheine vollständig beim Prüfungsamt Jura (in beglaubigter Kopie und gesammelt) nachgereicht werden. Studierende, die die Leistungsnachweise zu dem Proseminar und den Fortgeschrittenen-Übungen beim Prüfungsamt nachgewiesen haben, erhalten einen Bescheid über die Seminarzulassung. Dieser ist bei der Anmeldung zur häuslichen Seminararbeit dem Veranstalter vorzulegen. Die verbindliche Seminaranmeldung erfolgt gleichzeitig bzw. erst mit der Vergabe des Themas durch den/die Seminarveranstalter/in.

Zur SPB-PO 2009: Die Leistungsnachweise aus den Übungen für Fortgeschrittene sind Zulassungs-voraussetzung für den Schwerpunktbereich. Sollten Scheine beim Zulassungsantrag zur Schwerpunktbereichsprüfung noch nicht vollständig vorliegen, so erfolgt eine Zulassung zum Schwerpunktbereich zunächst unter Vorbehalt, vgl. § 4 Abs. 1 Nr. 3 SPB-PO 2009. Die Scheine können beim Prüfungsamt bis zur Erteilung des Zeugnisses (in beglaubigter Kopie und gesammelt) nachgereicht werden. Gleiches gilt für diejenigen, die mit bereits bestandener Seminarleistung von der SPB-PO 2009 zur SPB-PO 2015 gewechselt sind oder die Seminarleistung bereits im Rahmen des Studiengangs Law and Ecnonomics absolviert haben.

Ich habe eine Klausur/Hausarbeit aus den Fortgeschrittenen Übungen bestanden, wo erhalte ich meinen Schein?

Die Scheinausgabe erfolgt an den Lehrstühlen. Eine elektronische Übermittlung der bestandenen Leistungen vom Lehrstuhl an das Prüfungsamt ist nicht möglich, so dass die Scheine von allen Studierenden selbständig abzuholen und für die (vorbehaltlose) Zulassung zum Schwerpunktbereich gesammelt in beglaubigter Kopie beim Prüfungsamt einzureichen sind.

Ich habe eine Klausur/Hausarbeit aus den Fortgeschrittenen Übungen nicht bestanden und bin mit der Bewertung nicht einverstanden. Was kann ich tun?

Im Laufe des Semesters findet eine Besprechung der Hausarbeit und den Klausuren im Rahmen der Veranstaltung der Fortgeschrittenen Übung statt, die durch den Lehrstuhl (üblicherweise durch eine Zeitplan der Übung) angekündigt werden. Remonstrationen gegen die Klausuren und Hausarbeiten sind innerhalb von 2 Wochen nur für diejenigen Studierenden möglich und zugelassen, die an der jeweiligen Besprechung teilgenommen haben.

Ein Hinweisblatt zur Durchführung von Remonstrationen finden Sie hier: https://www.jura.uni-bonn.de/fileadmin/Fachbereich_Rechtswissenschaft/Einrichtungen/Fachstudienberatung/Informationsblaetter/Sonstiges/Remonstration_Info.pdf

X. Praktika

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Was muss ich bei meiner praktischen Studienzeit beachten?

Die praktische Studienzeit ist in § 8 JAG NRW (2003) geregelt. Sie dauert insgesamt drei Monate und ist in der vorlesungsfreien Zeit in der Regel in zwei Abschnitten abzuleisten. In der Regel findet die praktische Studienzeit mindestens sechs Wochen in der Rechtspflege, vornehmlich bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt, oder in einem Unternehmen der freien Wirtschaft, und mindestens sechs Wochen bei einer Verwaltungsbehörde statt. Die Ausbildung kann auch bei überstaatlichen, zwischenstaatlichen oder ausländischen Ausbildungsstellen oder einer ausländischen Rechtsanwältin oder einem ausländischen Rechtsanwalt abgeleistet werden. Das Justizprüfungsamt, das ausschließlich für alle Fragen rund um die Praktika zuständig ist, kann im Übrigen auf Antrag Ausnahmen von der Regelausbildung zulassen.

Die Ausbildungsstelle erteilt über das Praktikum eine Bescheinigung. Eine Musterbescheinigung zur praktischen Studienzeit finden Sie im Merkblatt auf der Seite des OLG Köln: http://www.olg-koeln.nrw.de/aufgaben/justizpruefungsamt/006_jpa_von-a-z/zw_jpa_p/prak_studienzeit/index.php

Weitere Informationen bietet auch der Praktikumsreader der Fachschaft Jura. Die Fachschaft Jura erreichen Sie in der Lennéstrasse 31, 53113 Bonn (fs-jura(at)uni-bonn.de).

Für alle Fragen, die die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung zum Gegenstand haben, ist das Justizprüfungsamt der richtige Ansprechpartner. Kontaktdaten siehe Frage "Muss ich einen Leistungsnachweis im Bereich der Schlüsselqualifiktionen erbringen?".

XI. Ausland

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Wie kann ich mich für ein Studium im Ausland bewerben?

Der juristische Fachbereich bietet ein umfangreiches Erasmus-Programm an. Im Rahmen des Erasmus-Programmes können Sie sich um einen Studienplatz für ein oder zwei Auslandssemester an einer unserer europäischen Partneruniversitäten und um ein Mobilitätsstipendium bewerben.

Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik Internationales: https://www.jura.uni-bonn.de/auslandskoordination/internationales/.

XII. Erste Prüfung

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Kann ich mich auch mit meinem Grundstudium nach altem Recht (JAG NRW 1993) zur Prüfung nach neuem JAG NRW (2003) melden?

Haben Sie das Grundstudium nach der alten Studienordnung absolviert, so müssen Sie bei der Geschäftsstelle des Rechtswissenschaftlichen Prüfungsausschusses (Lennéstrasse 33a, 53113 Bonn, pruefungsamt@jura.uni-bonn.de) einen Antrag auf Ausstellung einer Äquivalenzbescheinigung stellen. Die Äquivalenzbescheinigung erhalten Sie, wenn Sie alle drei propädeutischen Übungen vollständig bis Juni 2006 nach der alten Studienordnung erfolgreich abgeschlossen haben.

Habe ich die Möglichkeit, nach dem JAG NRW (2003) einen Freiversuch der Staatlichen Pflichtfachprüfung zu unternehmen?

Ja, § 25 JAG NRW (2003) eröffnet die Möglichkeit, einen Freiversuch in Bezug auf die staatliche Pflichtfachprüfung beim Justizprüfungsamt zu unternehmen. Sollten Sie sich spätestens bis zum Abschluss des achten Fachsemesters eines ununterbrochenen Studiums zur Ablegung aller Prüfungsleistungen der staatlichen Pflichtfachprüfung melden und diese Prüfung nicht bestehen, so gilt diese als nicht unternommen (Freiversuch). Wenn Sie den Freiversuch bestehen, so können Sie zur Verbesserung der Gesamtnote die Prüfung einmal wiederholen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um zur Pflichtfachprüfung vom Justizprüfungsamt zugelassen zu werden?

Die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung regelt § 7 JAG NRW (2003), die Meldung § 9 JAG NRW (2003). Die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung setzt den Nachweis voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber

  1. mindestens vier Halbjahre an einer Universität im Geltungsbereich des Deutschen Richtergesetzes Rechtswissenschaft studiert,
  2. eine Zwischenprüfung (§ 28) bestanden,
  3. erfolgreich eine fremdsprachliche rechtswissenschaftliche Veranstaltung oder ein rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs besucht und
  4. an einer praktischen Studienzeit (§ 8) teilgenommen hat.

Für alle Fragen, die die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung zum Gegenstand haben, ist das Justizprüfungsamt der richtige Ansprechpartner. Kontaktdaten siehe Frage "Muss ich einen Leistungsnachweis im Bereich der Schlüsselqualifiktionen erbringen?".

XIII. Studienortwechsler

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Welche Scheine sind für einen Wechsel erforderlich?

Die Einschreibung in den Studiengang Rechtswissenschaft (Staatsexamen) ist unabhängig von den bereits erbrachten Studienleistungen möglich. Wenn Sie zuvor bereits für den Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft an einer anderen Universität eingeschrieben waren, werden Sie fortlaufend in das nächst höhere Semester eingeschrieben. Eine Anrechnungs- oder Einstufungsempfehlung des Prüfungsamtes (zu Ihrem Leistungsstand) müssen Sie in diesem Fall bei der Einschreibung nicht vorlegen. Bitte beachten Sie jedoch, dass nach den Regelungen der Bonner Zwischenprüfungsordnung durch die Anrechnung der an einer anderen Universität nicht bestandenen Leistungen die Zwischenprüfung in Bonn als endgültig nicht bestanden gelten kann. Bitte setzten Sie sich deshalb gegebenenfalls vor Ihrem Wechsel mit dem Bonner Prüfungsamt für eine Vorabprüfung in Verbindung.

Muss ich mir meine Scheine anerkennen lassen?

a) bei Wechsel im Grundstudium

Wenn Sie mit noch nicht vollständig bestandener Zwischenprüfung wechseln, ist eine Anrechnung Ihrer bisherigen bestandenen und nicht bestandenen Zwischenprüfungsleistungen durch den Rechtswissenschaftlichen Prüfungsausschuss in Bonn möglich. Eine Anrechnung erfolgt dann, wenn diese den Zwischenprüfungsleistungen der Bonner Zwischenprüfung entsprechen und Sie einen Anrechnungsantrag stellen. Im Falle eines Anrechnungsantrages werden alle bisher erbrachten Prüfungen (bestandene und nicht bestandene) vollständig berücksichtigt. Spätestens bei Ihrer Zulassung zum Prüfungsverfahren in Bonn müssen Sie sich entscheiden, ob Sie eine Anrechnung aller vorherigen Leistungen beantragen möchten oder stattdessen eine Erklärung zum Anrechnungsverzicht einreichen.

Bitte fügen Sie dem Anrechnungsantrag eine beglaubigte Kopie Ihrer Leistungs-nachweise (bestandene und nicht bestandene Prüfungen), sowie Immatrikulationsbescheinigungen für sämtliche Semester bei, aus denen Leistungsnachweise vorgelegt werden. Bei jedem Studienortwechsler das Prüfungsamt die Bestätigung der vormaligen Universität, dass Sie dort keine Prüfung endgültig nicht bestanden haben (so genannte „Unbedenklichkeitsbescheinigung“).

Bitte senden Sie die Unterlagen an:

Prüfungsamt Jura
Adenaueralle 24-42
53113 Bonn

oder werfen Sie diese in das Postfach Nr. 37 gegenüber dem Dekanat ein.

Wenn Sie mit bereits vollständig bestandener Zwischenprüfung wechseln, bedarf es keiner gesonderten Anerkennung. Vielmehr reichen Sie bei Beantragung der Zulassung zum Schwerpunktbereichsstudium eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses ein.

 

b) bei Wechsel im Hauptstudium

Scheine, die das Bestehen einer Hausarbeit und/oder mindestens einer Klausur nachweisen und auf denen vermerkt ist, dass es sich um Scheine aus den Fortgeschrittenen Übungen an einem deutschen Lehrstuhl handelt, bedürfen keiner gesonderten Anerkennung.

Bei Teilscheinen und Anerkennungsfragen zum Hauptstudium und universitären Schwerpunktbereich wenden Sie sich bitte an: pruefungsamt(at)jura.uni-bonn.de

Kann ich auch bei nicht bestandener Zwischenprüfung nach Bonn wechseln?

Sollten Sie an einer anderen juristischen Fakultät eine Zwischenprüfung endgültig nicht bestanden haben, so besteht für die Einschreibung an einer juristischen Fakultät des Landes Nordrhein-Westfalen ein Hindernis. Sie können nicht an der hiesigen Fakultät weiterstudieren. Insbesondere können Sie sich in Nordrhein-Westfalen nicht zur Staatlichen Pflichtfachprüfung anmelden.

XIV. Nebenfach

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Muss ich mich als Nebenfächler zur Zwischenprüfung anmelden?

Im Rahmen eines Magister- oder Promotionsstudiengangs der Philosophischen Fakultät konnte ein rechtswissenschaftliches Teilgebiet (Zivilrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht oder Privatrechts-vergleichung)  als Nebenfach gewählt werden. Auch innerhalb einiger Diplomstudiengänge, z.B. Geographie und Informatik, konnte ein rechtswissenschaftliches Teilgebiet als Wahlpflichtfach belegt werden. Letztere Studierende sind, was den Studienverlauf und die zu erbringenden Prüfungsleistungen anbelangt, Nebenfachstudenten gleichgestellt.

Bitte informieren Sie sich bei dem für Ihr Hauptfach zuständigen Prüfungsamt bzw. Prüfungsausschuss über die Fristen, innerhalb derer Sie im Rahmen von sog. „auslaufenden“ Studiengängen die Zwischenprüfung am Rechtswissenschaftlichen Fachbereich noch ablegen können.

Studierende, die das Bachelorbegleitfach Rechtswissenschaft belegen, beachten bitte die für das Begleitfach veröffentlichten Informationen:

https://www.jura.uni-bonn.de/fachstudienberatung/informationen/begleitfach/

und https://www.jura.uni-bonn.de/studium/studieninformationen/begleitfach/

Für Bachelor- oder Masterstudierende: Die für Ihren Fall anwendbare Prüfungsordnung kann vorsehen, dass nur einzelne Module des Begleitfachs Rechtswissenschaft studiert werden können (z.B. im freien Wahlpflichtbereich). Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der verantwortlichen Person des Fachbereiches ihres Bachelor- bzw. Masterstudienganges.

Ich bin Begleitfachstudierender/Nebenfächler, möchte aber ins Hauptfach wechseln, was muss ich tun?

Das Studium der Rechtswissenschaft ist für das 1., 2., 3. und 4. Fachsemester zulassungsbeschränkt. Dies bedeutet, dass Sie sich, um einen Studienplatz zu erhalten, unmittelbar bei dem Studentensekretariat der Universität Bonn bewerben müssen.

Ich bin in einem auslaufenden Studiengang (Magister, Diplom usw.) eingeschrieben. Muss ich mein Nebenfachstudium bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig abgeschlossen haben?

Bitte wenden Sie sich zur Klärung dieser Frage zunächst an das Prüfungsamt Ihres Hauptfachs, da gegebenenfalls dort bestimmte Fristen vorgegeben sind. Von Seiten des Rechtswissenschaftlichen Fachbereiches ist keine zeitliche Beschränkung für die Absolvieren von Teilleistungen des Nebenfachs vorgesehen.

XV. Wohnen in Bonn

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Wie kann ich mich um einen Wohnheimsplatz in Bonn bewerben?

Bewerbungen um einen Wohnheimsplatz richten Sie bitte an das Studentenwerk. Nähere Informationen finden Sie unter www.studentenwerk-bonn.de.

XVI. BAFöG/Stipendien

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Wer kann mich in Sachen BAföG beraten?

Bitte wenden Sie sich an die BAföG-Beratungsstelle des Studentenwerkes. Informationen dazu auch unter www.studentenwerk-bonn.de.

Der BAföG-Beauftragte des juristischen Fachbereichs ist Herr Prof. Dr. Verrel (Kriminologisches Seminar).

Wie kann ich mich um ein Stipendium bewerben?

Einen Überblick über Stipendienmöglichkeiten finden Sie in der Übersicht der Universität unter http://www3.uni-bonn.de/studium/vor-dem-studium/kosten-finanzierung/stipendien